Er kämpfte gegen Depressionen

Nach der Krebs-Diagnose: So hat sich Prinzessin Kates Beziehung zu ihrem Bruder James Middleton verändert

James Middleton äußert sich offen zu seinen einstigen Depressionen. Ohne Prinzessin Kate und seine Familie wäre sein Zustand anders. Er gewährt tiefe Einblicke in seinem Buch „Meet Ella“.

Windsor – James Middleton (37) reagierte nur mit einer kurzen Nachricht auf das jüngste Video von Prinzessin Kate (42), in dem sie vom Ende ihrer Chemotherapie berichtet. Neun Monate zuvor hatte sie den präventiven Kampf gegen den Krebs antreten müssen und war für die Öffentlichkeit von der Bildfläche verschwunden. Nicht so für ihre Familie.

James kämpfte gegen Depressionen, seine Schwester Prinzessin Kate gegen den Krebs

Kates jüngerer Bruder kommentierte ihren Social-Media-Beitrag mit der Ankündigung: „Ich könnte nicht stolzer sein.“ Heute kann James, der als attraktiver Bruder Kate Middletons (42) und Schwager Prinz Williams (42) als Mädchenschwarm der Oberschicht in den Fokus der Welt rückte, seiner Schwester auf Augenhöhe begegnen. Doch das war nicht immer so.

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Prinzessin Kate teilte in einem Video am 22. März den Schock über ihre Krebserkrankung mit der ganzen Welt.
Etwas mehr als einen Monat bevor Kate ihre Diagnose offenlegte, gab der Palast bekannt, dass bei König Charles eine unbekannte Krebsart diagnostiziert worden war.
Ebenfalls im Januar 2024 gab Sarah „Fergie“ Ferguson bekannt, dass bei ihr Hautkrebs diagnostiziert worden sei, nur wenige Wochen nachdem sie mitgeteilt hatte, dass sie wieder einige Wochen zuvor Brustkrebs besiegt hatte.
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Innerlich sah es ganz anders aus, wie er jetzt in seinen Memoiren „Meet Ella“ erzählt, die die britische Daily Mail in Auszügen vor ihrem Erscheinen am 26. September abdruckt. James fühlte sich früher als „totaler Versager“ „wertlos, verloren, ziellos“ – bis er irgendwann gar nichts mehr empfunden habe. Es habe nur noch Leere gegeben. James Middleton kapselte sich auch von seiner Familie ab. „Ich beantworte ihre Telefonanrufe nicht. E-Mails werden ignoriert. Einladungen zu Besuchen werden nicht beachtet. Ich verstecke mich hinter einer doppelt verschlossenen Tür, unerreichbar“, schildert er die schlimmsten Zeiten in seinem Leben.

James Middleton hat seinen Platz im Leben gefunden

Heute führt James Middleton ein glückliches Leben auf dem englischen Land. Bodenständig und naturverbunden teilt er seinen Leben seit 2021 mit der französischen Finanzexpertin Alizée Thevenet, mit der das Paar einen kleinen Sohn names Inigo hat. Mit zur Familie gehören diverse Hunde, Hühner, Enten und Schafe.

Auch Prinzessin Kate nahm an Beratungssitzungen zur Verhaltenstherapie von James Middleton teil

„Ich konnte nichts tun“, sagte er schon früher dem Telegraph. „Ich konnte nicht schlafen, ich konnte kein Buch lesen, ich konnte keinen Film sehen, ich konnte nicht essen“, sagte er. Offen über seine Gefühle zu sprechen, war so gut wie nicht möglich. Am wenigsten gegenüber der eigenen Familie. „Tatsache ist, dass, egal welche Erfahrungen man gemacht hat, die Familienmitglieder die schwierigsten Menschen sind“, gestand er im Gespräch.

James Middleton und seine Schwester Kate haben sich als Kinder geliebt. Auch als Erwachsene haben sie sich in großer Not gestützt (Fotomontage).

Alle Familienmitglieder, auch die viel beschäftigte Prinzessin Kate, gingen einzeln oder auch gemeinsam mit in einige Beratungssitzungen, als er sich endlich dazu entschloss, Hilfe in Anspruch zu nehmen, berichtet der Schwager Prinz Williams: „Das war so wichtig, weil es ihnen geholfen hat, mich zu verstehen und zu verstehen, wie mein Verstand funktioniert“, erklärt er. Die wichtigste Hilfe habe für ihn in der Bereitschaft der Familie bestanden, nachvollziehen zu wollen, was mit ihm los gewesen sei.

Bei James Middleton wurde 2019 eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung zusammen mit einer klinischen Depression diagnostiziert, die er jetzt im Buch verarbeiten konnte. Auch Kate dürfte viel mit ihm gesprochen haben, als sie sich nach einer Bauch-OP plötzlich mit Krebs konfrontiert sah. Heute begegnen sich die Geschwister mehr denn je auf Augenhöhe. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, gbnews.com, telegraph.co.uk, Instagram

Sie sind depressiv? Bei der Telefon-Seelsorge bekommen Sie rund um die Uhr Hilfe – an jedem Tag im Jahr: Rufen Sie 0800 1110111 oder 0800 1110222 an. Der Anruf ist kostenfrei. Ihre Telefonnummer wird nicht übertragen und Sie müssen Ihren Namen nicht sagen. Das Gespräch dauert so lange wie nötig.

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