Korrespondenz verschwunden
Mette-Marits Mails an Jeffrey Epstein – Palast gibt brisante Erklärung ab
Der norwegische Palast räumt auf: Das E-Mail-Konto von Mette-Marit aus der Epstein-Zeit ist längst weg – und der Grund dafür stimmt nachdenklich.
Kronprinzessin Mette-Marit (52) steht seit Wochen im Zentrum einer royalen Debatte, die ganz Norwegen bewegt. Im Mittelpunkt stehen ihre E-Mail-Kontakte mit dem verurteilten US-amerikanischen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, † 2019), die sich den veröffentlichten Akten zufolge über den Zeitraum von 2011 bis 2014 erstreckten. Nun meldet sich der Königliche Hof mit einer Erklärung zu Wort, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet.
Wie die norwegische Boulevardzeitung Dagbladet berichtet, hat Mette-Marit schlicht keinen Zugriff mehr auf die fragliche Korrespondenz – weil das E-Mail-Konto, über das sie einst mit Epstein kommunizierte, nicht mehr existiert. Der Palast teilt gegenüber der Tageszeitung Aftenposten mit: „Viele der E-Mails aus dieser Zeit haben wir nicht mehr, und das E-Mail-Konto, das vor 12 bis 15 Jahren genutzt wurde, ist gelöscht.“ Die Adresse war über die Domain broadpark.no beim Internetanbieter NextGenTel registriert – kein offizieller Palast-Account, sondern ein privates Konto, auch wenn das Benutzerkürzel „H.K.H. Kronprinsessen“ lautete.
Ein Datenleck verhindert, dass auf Mette-Marits alte Epstein-Mails zugegriffen werden kann
Pikant: Laut Dagbladet soll das Konto mitsamt Passwort bereits im Juli 2012 im Zuge eines Datenlecks beim Cloud-Dienst Dropbox kompromittiert worden sein – dokumentiert auf der Sicherheitsplattform „Have I Been Pwned“. Zu diesem Zeitpunkt stand Mette-Marit noch in E-Mail-Kontakt mit Epstein. Warum das Konto gelöscht wurde und wann genau, lässt der Palast offen. Mette-Marit selbst hatte sich in einem viel beachteten NRK-Interview der Frage gestellt, was sie in einer E-Mail aus dem Jahr 2011 an Epstein meinte, als sie schrieb: „Ich habe dich nach der letzten Mail gegoogelt. Ich stimme zu, das sah nicht so gut aus.“ Auf die Frage nach der weiteren Korrespondenz antwortete sie: „Ich wünschte, ich hätte den Rest der E-Mail-Korrespondenz.“
Das Interview fand in Anwesenheit von Kronprinz Haakon (52) auf dem Familiensitz Skaugum statt. Das norwegische Wochenmagazin Se og Hør zitiert die Kronprinzessin mit einer persönlichen Einschätzung, die aufhorchen lässt: „Es ist mir unglaublich wichtig, Verantwortung dafür zu übernehmen, dass ich seinen Hintergrund nicht gründlicher überprüft habe. Und Verantwortung dafür zu übernehmen, dass ich mich so sehr manipulieren und täuschen ließ, wie ich es tat.“
Dass die Affäre der Kronprinzessin körperlich zusetzt, macht sie im selben Interview deutlich, als sie die Herausforderungen mit Marius Borg Høiby (29) ansprach: „Ich bin die Mutter eines jungen Mannes, der eine sehr schwere Zeit durchgemacht hat. Dazu kommt meine Gesundheit, die mir sehr viel Ruhe abverlangt – und die sich zuletzt noch weiter verschlechtert hat.“ Mette-Marit leidet an chronischer Lungenfibrose – einer Erkrankung, die sich laut Palast-Mitteilung kurz vor Weihnachten 2025 erheblich verschlechtert hat. Verwendete Quellen: nrk.no, dagbladet.no, aftenposten.no, seher.no
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