Umfrage-Schock
Mette-Marit unter Druck: Umfrage offenbart mangelndes Vertrauen in künftige Königin
Jüngste Datenerhebung bestätigt: Die Norweger sind geteilter Meinung zur königlichen Zukunft von Mette-Marit. Die Umfragewerte erscheinen ernüchternd.
Oslo – Eine neue Meinungsumfrage bringt ernüchternde Zahlen für Kronprinzessin Mette-Marit (52) ans Licht. Nur 30,2 Prozent der befragten Norweger trauen ihr „in hohem Maße“ die Rolle der künftigen Königin zu, wie das Institut InFact im Auftrag der norwegischen Online-Zeitung Nettavisen ermittelte. Noch drastischer: Jeder fünfte Norweger, also rund 20 Prozent, hält sie sogar für gänzlich ungeeignet.
Ein deutlicher Kontrast zu ihrem Ehemann und Thronfolger Kronprinz Haakon (52), dem 65,1 Prozent der Befragten großes Vertrauen als künftigem König entgegenbringen. Nur 3,7 Prozent sehen den Thronfolger kritisch. Die Umfrage, für die mehr als 1.000 Norweger befragt wurden, offenbart eine tiefe Spaltung im Volk bezüglich der Akzeptanz der Kronprinzessin.
Kronprinzessin Mette-Marit kämpft weiter um Anerkennung als künftige norwegische Königin
Die Ergebnisse spiegeln ein altbekanntes Muster wider, das Königshausexperten seit Jahren beobachten. Während Haakon seit drei Jahrzehnten ohne größere Skandale im Rampenlicht steht und als „nationales Symbol für Vertrauen und Stabilität“ gilt, kämpft Mette-Marit noch immer um vollständige Anerkennung. „Kronprinz Haakon genießt in den Augen der Norweger unerschütterliches Vertrauen, während Mette-Marit zunehmend gemischte Gefühle hervorruft“, erklärt Königshausexpertin Tove Taalesen gegenüber Nettavisen.
Der Grund liegt in ihren unterschiedlichen Wegen ins Königshaus: Haakon war von Geburt an für seine Rolle bestimmt, Mette-Marit musste sich diese erst erarbeiten. Ihre unkonventionelle Vergangenheit als alleinerziehende Mutter mit Partykontakten sorgte bereits bei ihrer Verlobung im Jahr 2000 für Kontroversen.
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Die aktuellen Umfragewerte werden zusätzlich durch die anhaltende Belastung durch den Strafprozess gegen Marius Borg Høiby (28), Mette-Marits Sohn aus erster Beziehung, beeinflusst. Im Februar nächsten Jahres muss sich der 28-Jährige in 32 Anklagepunkten vor Gericht verantworten, darunter wegen des Vorwurfs der vierfachen Vergewaltigung. „Es ist Grund zur Annahme, dass die Høiby-Sache zu kritischeren Einstellungen gegenüber Kronprinzessin Mette-Marit als gegenüber Kronprinz Haakon beigetragen hat“, analysiert Vegard Jarness, Seniorberater bei InFact. Mehrfach habe die Öffentlichkeit hinterfragt, wie die Königsfamilie Privatleben und offizielle Rolle in Bezug auf Høiby ausbalanciere.
Erschwerend kommt hinzu, dass Kronprinzessin Mette-Marit aufgrund ihrer chronischen Lungenfibrose immer häufiger offizielle Termine absagen muss. Erst kürzlich wurde bekannt, dass sie nicht an der geplanten USA-Reise ihres Mannes im Oktober teilnehmen kann, wie das norwegische Magazin Se og Hør berichtete. Königshausexpertin Caroline Vagle bedauerte: „Es ist auch schade für das Königshaus, das in ihrer Abwesenheit weniger sichtbar wird. Denn es besteht kein Zweifel daran, dass ein solcher USA-Besuch mehr Aufmerksamkeit erregen würde, wenn sie auch dabei wäre.“ Die aktuelle Umfrage zeigt also eine gespaltene Gesellschaft. Verwendete Quellen: seher.no, nettavisen.no
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