„Wusste natürlich auch nichts“
Kronprinzessin Mette-Marit taucht in Epstein-Akten auf: Jetzt spricht der Palast
Neue Dokumente im Epstein-Fall bringen Kronprinzessin Mette-Marit in Bedrängnis. Nun äußert sich das norwegische Königshaus zu den Ereignissen.
Das US-Justizministerium veröffentlichte drei Millionen neue Dokumente zur Epstein-Affäre, und der Name Mette-Marit (52) soll darin über tausend Mal auftauchen. Die norwegische Kronprinzessin gerät durch die Enthüllungen in ein ungünstiges Licht. Ausgerechnet jetzt, während ihr Sohn Marius Borg Høiby (29) kurz vor seinem Prozess steht, erschüttert ein weiterer Skandal die Königsfamilie.
Wie Verdens Gang berichtete, soll Mette-Marit sogar mehrere Tage in Epsteins Haus in Palm Beach verbracht haben. Danach brach sie den Kontakt zu ihm ab, da sie „den Eindruck hatte, Epstein versuche, die Verbindung auszunutzen“. In einer E-Mail aus dem Jahr 2011, die VG vorliegt, schrieb Mette-Marit, dass sie ihn „gegoogelt“ habe – einige Monate, nachdem die ersten Vorwürfe gegen ihn öffentlich wurden.
Mette-Marit bedauert Kontakt zu Jeffrey Epstein und übernimmt volle Verantwortung
Kommunikationsmanagerin Guri Varpe äußert sich nun gegenüber VG für den Palast: „Während des Zeitraums, in dem die Kronprinzessin Kontakt zu Epstein hatte, war ihr das Ausmaß und die Art der Straftaten, die er gestanden und für die er Haftstrafen verbüßt hatte, nicht bekannt. Die Kronprinzessin wusste natürlich auch nichts von den Verbrechen, die später aufgedeckt wurden.“
Mette-Marit selbst zeigte sich reumütig und übernimmt Verantwortung. Sie bezeichnete ihre Beziehung zu Epstein als „peinlich“ und drückte ihre Solidarität mit den Opfern aus. Gegenüber Verdens Gang erklärte sie: „Ich muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich Epsteins Hintergrund nicht besser geprüft und nicht schnell genug verstanden habe, was für ein Mensch er war. Das bereue ich zutiefst.“
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Die neuen Epstein-Enthüllungen kommen für das norwegische Königshaus ungelegen, insbesondere wegen des anstehenden Prozesses um Marius Borg Høiby. Dazu erklärte Kronprinz Haakon, Ehemann von Mette-Marit, gegenüber NRK: „Wir haben uns entschieden, im Gerichtssaal nicht anwesend zu sein und uns auch nicht über den Prozess zu äußern.“ Auch Ex-Prinz Andrew ist wieder in aller Munde. Verwendete Quellen: vg.no, NRK
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