Brisanter Zufall?

Marius Borg Høiby trifft Ex trotz Kontaktverbot – Anwältin bestätigt

In einer Bar in Oslo kreuzen sich Wege: Marius Borg Høiby und Ex-Freundin führen Gespräch, während zwei weitere mutmaßliche Opfer ebenfalls einkehren.

Oslo – Das norwegische Boulevardmagazin Se og Hør berichtet von einem brisanten Vorfall in der Osloer Bar F6 im Stadtteil Frogner. Am Mittwochabend (12. November) sitzt Marius Borg Høiby (28), Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, dort mit seiner Ex-Freundin zusammen – jener Frau, gegen die nach Informationen der Zeitschrift ein polizeiliches Besuchsverbot besteht. Zeugen bestätigen dem Magazin, dass Marius Borg Høiby und die sogenannte Frogner-Frau ein vertrauliches Gespräch führen, ohne sich zu verstecken.

Kurz vor dem Prozess Anfang Februar steht Marius Borg Høiby im Zentrum des Interesses. Jeder seiner Schritte wird beobachtet.

Was die Situation zusätzlich brisant macht: Zur selben Zeit befinden sich zwei weitere Geschädigte aus dem Strafverfahren gegen Marius Borg Høiby im selben Lokal. Linni Meister (39) und Nora Haukland (28) sind nach einer Buchpräsentation von TV-Persönlichkeit Lothepus (56) gemeinsam mit Petter Pilgaard (45) in die kleine Bar gekommen. Damit halten sich drei der mutmaßlichen Opfer gleichzeitig mit dem Angeklagten in demselben überschaubaren Raum auf – nur wenige Monate vor Prozessbeginn im Februar.

Marius Borg Høiby und drei Geschädigte in Osloer Bar – Anwältin spricht von zufälligem Treffen

Gegen Marius Borg Høiby wird laut der britischen Tageszeitung The Guardian in 32 Anklagepunkten ermittelt, darunter vier Vergewaltigungsvorwürfe, häusliche Gewalt und illegale Filmaufnahmen. Der Staatsanwalt Sturla Henriksbø wird mit den Worten zitiert: „Dieser Fall ist sehr ernst. Vergewaltigung und Gewalt in engen Beziehungen sind sehr schwerwiegende Taten, die bleibende Spuren hinterlassen und Leben zerstören können.“ Der Prozess soll über sechs Wochen laufen, bei einer Verurteilung drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Mette Yvonne Larsen, Anwältin der Ex-Freundin, bestätigt gegenüber Se og Hør das Treffen zwischen Marius Borg Høiby und ihrer Mandantin. Sie kritisiert die Berichterstattung scharf und schreibt per E-Mail: „Das betreffende Zusammenkommen war zufällig, und dies sind zwei Personen, die getrennte Wege gegangen sind und sich trafen. Sie hatten ein gutes Gespräch und gingen ihrer Wege. Diese Sache ist völlig außer Verhältnis.“ Die Verteidiger von Marius Borg Høiby wollten sich auf Anfrage nicht äußern.

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Die Anspannung vor dem großen Prozess macht sich zunehmend bemerkbar. Parallel dazu sorgen Buchveröffentlichungen über Marius Borg Høiby für zusätzliche Brisanz. Der norwegische Sender NRK berichtet, dass seine Anwälte versuchen, das Buch „Hvite striper, sorte får“ (Weiße Streifen, schwarze Schafe) zu stoppen. Das Gericht wies den Antrag jedoch zurück – das Buch darf weiter verkauft werden. Verwendete Quellen: nrk.no, seher.no, theguardian.com

Rubriklistenbild: © Lise Åserud/dpa

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