Angeklagter widerspricht
„Mein größter Albtraum“: Junge Frau berichtet Details aus Schicksals-Nacht mit Marius Borg Høiby
Bei einer Filmvorführung auf den Lofoten traf sie Haakon und Marius – doch nur einer interessierte sie wirklich. Jetzt packt die Frau vor Gericht aus.
Es ist die zweite Woche im Prozess gegen Marius Borg Høiby (29). Die norwegische Zeitschrift Se og Hør berichtet von erschütternden Details aus dem Gerichtssaal. Die sogenannte „Lofoten-Frau“ sagt vor dem Amtsgericht Oslo aus und schildert ihre Begegnung mit Marius im Oktober 2023. Damals war der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) auf einem privaten Surf-Trip mit seinem Stiefvater Kronprinz Haakon (52) unterwegs. Die beiden Männer besuchten eine Filmvorführung in der Bar Trevarefabrikken in Henningsvær. Dort wurden Skifilme auf einer Großleinwand gezeigt.
Wie die norwegische Rundfunkanstalt NRK berichtet, hatten sich Marius Borg Høiby und die Frau zuvor auf der Dating-App Tinder kennengelernt. Staatsanwalt Sturla Henriksbø erklärt vor Gericht, dass die beiden sich über die Plattform unterhielten. Bei der Veranstaltung in der Trevarefabrikken trafen sie sich dann persönlich. Doch wie die Frau nun vor Gericht betont, war es nicht Marius Borg Høiby, der ihre Aufmerksamkeit erregte. „Eigentlich habe ich nicht viel darüber nachgedacht. Ich war mehr interessiert am Kronprinzen. Das fand ich bedeutender.“
Marius Borg Høiby bestreitet Vorwürfe nach Surf-Urlaub mit Kronprinz Haakon – „Lofoten-Frau“ schildert belastende Details vor Gericht
Nach der Filmvorführung fuhr Kronprinz Haakon (52) zurück zum Hotel, während Marius Borg Høiby mit der Frau und ihren Freunden weiterzog. Die norwegische Rundfunkanstalt NRK schildert, dass es zu einem Nachspiel in einer gemieteten Wohnung kam. Die Staatsanwaltschaft präsentiert vor Gericht ein Video, das um 04:58 Uhr mit Marius Borg Høibys Mobiltelefon aufgenommen wurde. Das Video zeigt den nackten Unterleib der Frau, während sie offenbar regungslos daliegt. Wie das mutmaßliche Opfer berichtet, wachte sie mit Schmerzen auf.
Die norwegische Tageszeitung VG berichtet, dass Marius Borg Høiby insgesamt 38 Anklagepunkten gegenübersteht. Darunter sind vier Vergewaltigungsvorwürfe, Körperverletzung und Verstöße gegen Kontaktverbote. Der Prozess im Amtsgericht Oslo dauert sieben Wochen und endet am 19. März 2026. Die „Lofoten-Frau“ beschreibt die Situation vor Gericht als äußerst belastend. Sie sagt, dass sie das Erlebte zunächst nicht wahrhaben wollte.
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„Das war schon immer mein größter Albtraum“, bekennt das mutmaßliche Opfer laut Se og Hør . Marius Borg Høiby weist die Vorwürfe von sich. Sein Verteidiger Petar Sekulic erklärt laut der norwegischen Tageszeitung VG: „Er bestreitet die Schuld und wird sich ausführlich dazu äußern.“ Während Marius vor Gericht kämpft, spürt seine Mutter Mette-Marit den zunehmenden Druck auf das Königshaus – ihr wurde aufgrund des Epstein-Skandals eine wichtige Schirmherrschaft entzogen. Verwendete Quellen: nrk.no, seher.no, vg.no
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