Markenchaos um Meghan
„Lächerlich“: Experten beurteilen Meghans Vorgehen als Schnellschuss
Mit der Umtaufung ihres Lifestyle-Labels in „As Ever“ sorgt Meghan Markle für Überraschung. Jedoch löst die Vorgehensweise Kritik und Verwirrung aus.
Montecito – Zum Jahresbeginn überraschte Meghan Markle (43) ihre Fans mit einem eigenen Instagram-Account. Mittlerweile folgen ihr zwei Millionen User. Am Dienstag (18. Februar) teilte die Frau von Prinz Harry (40) ein Video, in dem sie die Umbenennung ihrer Lifestyle-Marke ankündigte. Statt American Riviera Orchard trägt das Unternehmen nun den Namen As Ever. Dieser Schritt sorgte innerhalb von 24 Stunden für viel Stress.
Experten kritisieren Meghan Markles Launch-Strategie als überstürzt und chaotisch
Die Umbenennung wurde notwendig, nachdem Meghan bei der Sicherung der Markenrechte für American Riviera Orchard auf rechtliche Hürden gestoßen war. Eine andere Firma hatte bereits Beschwerde eingelegt, was zur Umbenennung führte. Doch auch der neue Name As Ever bleibt nicht ohne Kontroversen. Das Logo, das eine Palme und zwei Kolibris zeigt, erinnert stark an das Wappen der spanischen Stadt Porreres, was zu weiteren Diskussionen führte. Die Bürgermeisterin von Porreres, Xisca Mora, äußerte sich kritisch und forderte die Entfernung des Logos.
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PR-Experten sind sich uneinig über Meghans Vorgehen. Warren Johnson von W Communications kritisierte die Strategie als Schnellschuss: „Es scheint, als wäre die Marke überstürzt auf den Markt gebracht worden“, sagte er gegenüber The Daily Beast. „Einer Kim Kardashian würde das nicht passieren“, fügt er hinzu. Ein anderer Experte warnte, dass zu viele Relaunches die Marke „lächerlich“ erscheinen lassen könnten.
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Der neue Markenname sorgte zudem für noch mehr Verwirrung, da er mit der New Yorker Bekleidungsmarke As Ever NYC übereinstimmt. Der Designer Mark Kolski erklärte auf Instagram: „Wir sind uns der Namensähnlichkeiten bewusst“. Ins Boot seien sie allerdings nicht geholt worden. Im Gegensatz dazu lobte Personal-Branding-Expertin Mayah Riaz die Umbenennung als klugen Schachzug, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Sie betonte, dass der neue Name nicht nur Amerika im Fokus habe.
Meghan selbst erklärte in ihrem Video, dass der neue Name As Ever eine breitere Zielgruppe ansprechen solle. Mit dem Launch ihrer Webseite reißt sie zudem die Kommunikation mit ihrem persönlichen Instagram-Account an sich, jetzt kann sie ihre Anhängerschaft direkt erreichen, während Kommentare allerdings weiterhin unerwünscht bleiben.
Markenexperten sehen die Umbenennung dennoch als notwendigen Schritt, wie allerdings mit den neuen Rechtsfragen seitens der Herzogin von Sussex umgegangen werden soll, bleibt abzuwarten. Die Herausforderung heißt jetzt, die Verwirrung zu beseitigen und die Marke erfolgreich zu etablieren. Verwendete Quellen: thedailybeast.com, mirror.co.uk, tatler.com, Instagram
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