„Keine glaubwürdige Möglichkeit“

König Charles macht Schluss mit Andrews jahrelanger Blockade-Taktik

Aus dem Umfeld von König Charles wird bekannt: Andrew sabotierte offenbar jahrelang die Erwähnung von Missbrauchsopfern in Palast-Mitteilungen. Jetzt ist Schluss.

London – Eine brisante Enthüllung erschüttert das britische Königshaus. König Charles (76) versuchte jahrelang, in offiziellen Stellungnahmen die Stimmen der Missbrauchsopfer im Epstein-Skandal zu würdigen. Doch sein Bruder Andrew (65) verhinderte dies systematisch, wie das britische Magazin Hello! unter Berufung auf die britische Tageszeitung The Times berichtet. Der ehemalige Herzog von York weigerte sich „routinemäßig“, Statements zu genehmigen, die Bezüge zu den Opfern enthielten.

König Charles (li.) sei ungehalten über Andrews (re.) Verhalten, heißt es. Er blockierte Statements und zeigte sich offenbar nicht besonders kooperativ (Fotomontage).

Die Blockade-Taktik von Andrew begann bereits nach seinem desaströsen BBC-Newsnight-Interview im Jahr 2019. Seit diesem Zeitpunkt musste jede Palast-Stellungnahme, die mit dem Epstein-Skandal in Verbindung stand, von Andrew abgesegnet werden. Ein Freund von König Charles erklärt gegenüber The Times, dass es innerhalb der Familie schon lange den Wunsch gab, den Opfern Gehör zu verschaffen. „Es gab seit langem das Gefühl in der Familie, dass die Stimmen der Opfer in diesen Verlautbarungen gehört werden müssen“, so die Quelle.

König Charles beendet die Blockade seines Bruders Andrew und würdigt Missbrauchsopfer

Besonders brisant: Queen Camilla (78) und Sophie, Herzogin von Edinburgh (60), engagieren sich intensiv im Kampf gegen sexuellen Missbrauch. Ihre Arbeit in diesem Bereich wurde durch Andrews Weigerung massiv erschwert. „Es gibt keine glaubwürdige Möglichkeit, wie die Königin und die Herzogin von Edinburgh die Arbeit fortsetzen können, die sie im Bereich sexueller Missbrauch leisten, wenn sie nicht darauf hinweisen können“, wird der Freund von König Charles im britischen Express zitiert.

Das jahrelange Schweigen hatte Konsequenzen: In der Palast-Erklärung von 2022, als Andrew seine militärischen Ehrungen und königlichen Schirmherrschaften verlor, fehlte jede Erwähnung der Opfer. Die britische Tageszeitung Express bestätigt, dass Andrew die Referenzen zu Epsteins Opfern aus den meisten Statements vor ihrer Veröffentlichung entfernen ließ. Nur in einer Erklärung von 2019, als er sich aus dem öffentlichen Leben zurückzog, äußerte er Mitgefühl für die Betroffenen.

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Prinzessin Kate teilte in einem Video am 22. März den Schock über ihre Krebserkrankung mit der ganzen Welt.
Etwas mehr als einen Monat bevor Kate ihre Diagnose offenlegte, gab der Palast bekannt, dass bei König Charles eine unbekannte Krebsart diagnostiziert worden war.
Ebenfalls im Januar 2024 gab Sarah „Fergie“ Ferguson bekannt, dass bei ihr Hautkrebs diagnostiziert worden sei, nur wenige Wochen nachdem sie mitgeteilt hatte, dass sie wieder einige Wochen zuvor Brustkrebs besiegt hatte.
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Am 30. Oktober 2025 war Schluss mit der Rücksichtnahme. König Charles verkündete die formelle Aberkennung von Andrews Titeln und Ehrungen. Erstmals enthielt eine offizielle Stellungnahme einen klaren Bezug zu den Opfern: „Ihre Majestäten möchten deutlich machen, dass ihre Gedanken und ihr tiefstes Mitgefühl bei den Opfern und Überlebenden aller Formen von Missbrauch waren und bleiben werden.“ Der Freund des Königs kommentiert laut Hello!: „Jetzt hat der König seine Geduld verloren: Man sieht, dass dies keine Erklärung eines Komitees mehr ist, es ist eine Erklärung des Königs.“ Verwendete Quellen: hellomagazine.com, express.co.uk, thetimes.com

Rubriklistenbild: © Phil Noble/dpa & Jacob King/dpa

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