25 Jahre Sonntagskrimi

„Halte nichts davon“: Deswegen feiert Schauspieler Harald Krassnitzer kein „Tatort“-Jubiläum

„Tatort“-Star Harald Krassnitzer plaudert aus dem Nähkästchen: Obwohl der Schauspieler sein 25-jähriges Krimi-Jubiläum feiert, kann er sich nur wenig über den Jahrestag freuen.

Köln – Schön längst gehört der „Tatort“ zum Kulturgut des deutschen Fernsehens und lockt jede Woche Millionen von Zuschauern vor die Bildschirme – aktuell sorgt eine Szene aus dem Sonntagskrimi für Furore. Seit nunmehr 25 Jahren ist Schauspieler Harald Krassnitzer (63) als „Tatort“-Kommissar Moritz Eisner im Einsatz. Gemeinsam mit seiner Kollegin Bibi Fellner (Adele Neuhauser, 65) löst er selbst die kniffligen Fälle. Von all den Jubiläen, die die Kult-Sendung feiert, hält Harald Krassnitzer allerdings herzlich wenig.

„Tatort“-Kommissar Harald Krassnitzer findet 25. Jubiläum überflüssig

25 Jahre Wiener „Tatort“-Ermittler – ein Jubiläum, das eigentlich gefeiert werden müsste. Doch Schauspieler Harald Krassnitzer ist überhaupt nicht in Party-Stimmung, wie er im „Kölner Treff“ ganz offen zugibt. „Ich halte nichts davon. Gefühlt müssen wir seit zehn Jahren permanent beim ‚Tatort‘ irgendwas feiern – weil jedes Jahr irgendwo ein Jubiläum ist“, erklärt der Kult-Schauspieler in der Talkshow.

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Für ihn hat das eigene Jubiläum kaum eine Bedeutung: „Wir feiern das eigentlich nicht. Ich kann damit gar nicht so viel anfangen. 25 Jahre klingt so lang, aber eigentlich sind es nur zwei ‚Tatorte‘ pro Jahr. Das geht so schnell!“ Krassnitzer freue sich viel mehr über die Treffen im Team statt einem großen Jubiläum.

„Tatort“ mit Kommissar Eisner: Schauspieler Harald Krassnitzer liebt es, vor der Kamera zu stehen

Ein Leben abseits der Drehbücher kann sich Harald Krassnitzer nur schwer vorstellen. Zu groß ist der Spaß am Schauspielern: „Es ist wie ein Klassentreffen und man freut sich darauf“, so der „Tatort“-Kommissar in der Talkshow weiter. Er ziehe es vor, im Moment zu leben und sich auf die zukünftigen Projekte zu freuen, statt zurückzublicken.

Auch nach 25 Jahren „Tatort“ hat Krassnitzer noch nicht genug: „Es wird einem tatsächlich nicht langweilig. Ich glaube, das ist auch etwas, was den Beruf ausmacht. Alles andere ist wie ein Nebeneffekt, den ich gerne mitnehme, aber manchmal auch nicht verstehe.“

„Tatort“-Jubiläum von Harald Krassnitzer – So hart wird der nächste Fall für Kommissar Eisner

Der „Tatort“-Fall zum 25. Jubiläum wird jedenfalls knallhart für Kommissar Moritz Eisner. In der Episode „Dein Verlust“, die am 10. März im Ersten ausgestrahlt wird, hat der Kommissar nur wenig zu lachen. Nach einer feuchtfröhlichen Nacht wacht der Kommissar mit einem kompletten Filmriss auf.

Harald Krassnitzer verzichtet auf eine „Tatort“-Jubiläumsfeier.

Im neuen Österreich-„Tatort“ bricht eine Welt für den Ermittler Eisner zusammen: Mit einem schweren Kopf findet er sich in einer Gefängniszelle wieder! Der Kommissar gerät unter Mordverdacht und will seine Unschuld beweisen. Auch in diesen schweren Zeiten weicht Kollegin Bibi Fellner nicht von seiner Seite. Übrigens: Darum läuft am Sonntagabend kein „Tatort“ in der ARD. Verwendete Quellen: „Kölner Treff“ (WDR/ARD-Mediathek; Ausgabe vom 23.02.2024), Gala.de

Rubriklistenbild: © ORF/Petro Domenigg

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