Schlager, Sport oder Masken?

„Giovanni Zarrella Show“ gegen Fußball-Länderspiel und „The Masked Singer“: Blamage im Quoten-Dreikampf

Am Samstagabend ging die „Giovanni Zarrella Show“ gegen das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und der Türkei und dem „The Masked Singer“-Staffelauftakt ins Rennen. Reichte es für den Quotensieg?

Berlin – Das Fernsehprogramm war am Samstagabend (18. November) von vorne bis hinten gespickt mit Quotengaranten. Im ZDF begrüßte Giovanni Zarrella (45) die Crème de la Crème der Schlagerwelt zur „Giovanni Zarrella Show“, bei RTL fegten bei einem Länderspiel die deutsche und türkische Fußballmannschaft über den Rasen, die ARD setzte mit „Harter Brocken: Der Goldrausch“ auf einen Krimi, während bei ProSieben der Auftakt der neuen „The Masked Singer“-Staffel über die Bildschirme flimmerte. Doch welchem Format gelang am Ende der Quotensieg?

Mit Staraufgebot zum Quoten-Triumph? „Giovanni Zarrella Show“ gegen Fußball-Länderspiel

Bei einem so bunt gemischten Programm waren die verschiedensten Geschmäcker bedient – und obwohl Schlagerfans mit großen Momenten wie Michelles Abrechnung zum Karriere-Ende voll auf ihre Kosten kamen, scheiterte die „Giovanni Zarrella Show“ im direkten Wettstreit mit dem Fußball-Länderspiel bei RTL kläglich.

Liebes-Outing, Hunziker singt, Jana Ina fehlt: „Giovanni Zarrella Show“ in Bildern

Neonlicht (Nadine Ellrich und Julian Fiege) und Giovanni Zarrella
Giovanni Zarrella in der „Giovanni Zarrella Show“
Michelle eröffnet die „Giovanni Zarrella Show“
Michelle schwärmt bei der „Giovanni Zarrella Show“ von ihren Fans und kündigt für 2025 eine Tour an.
Liebes-Outing, Hunziker singt, Jana Ina fehlt: „Giovanni Zarrella Show“ in Bildern

Wie der DWDL-Zahlenzentrale zu entnehmen ist, schalteten beim Gesamtpublikum ab drei Jahren 3,39 Millionen Zuschauer das große Schlager-Spektakel ein und bescherten dem ZDF damit einen Marktanteil von 13,3 Prozent. Zum Vergleich: Die letzte Ausgabe der „Giovanni Zarrella Show“ lockte im Juli 3,40 Millionen Zuschauer an, die Sendung vom April derweil nur 3,07 Millionen.

Mit 6,86 Millionen Zuschauern zur ersten Halbzeit und 7,90 Millionen zur zweiten Hälfte ging das Fußball-Länderspiel dennoch als klarer Tagessieger hervor. Zwar konnte die „Giovanni Zarrella Show“ an den eigenen Quoten-Erfolg aus dem Sommer anknüpfen – gegen RTL mussten der beliebte Moderator und seine musikalischen Gäste aber eindeutig den Kürzeren ziehen.

Trotz Jubiläum: Jana Ina nicht bei „Giovanni Zarrella Show“ dabei

Am Samstagabend feierte die „Giovanni Zarrella Show“ ein kleines Jubiläum – denn das Erfolgsformat fand zum zehnten Mal statt. Mit Gästen wie Roland Kaiser, Peter Maffay, Andrea Berg und Anastacia konnte die Sendung eine echte Starbesetzung aufweisen – von einer fehlte aber jede Spur. Denn Jana Ina Zarrella ließ ihren Ehemann bei seiner Show allein.

„Giovanni Zarrella Show“ und ARD-Krimi lassen „The Masked Singer“ alt aussehen

Auch beim Kampf um den zweiten Platz wurde die „Giovanni Zarrella Show“ von der Konkurrenz regelrecht niedergemäht. Mit 5,37 Millionen Zuschauer landete „Harter Brocken: Der Goldrausch“ in den Rankings weit vor der Schlagersendung. Der Staffelauftakt von „The Masked Singer“ kam an „Harter Brocken“ ebenfalls nicht vorbei. Nur knapp 1,79 Millionen Fernsehende fieberten mit – was einen enttäuschenden Marktanteil von 7,1 Prozent und laut dwdl.de die schwächste Auftakt-Quote für das ProSieben-Format, bei dem maskierte Promis ihre Gesangskünste unter Beweis stellen, ergab.

„Giovanni Zarrella Show“, Fußball-Länderspiel oder ARD-Krimi? Ein Format kam bei den Zuschauern am Samstagabend besonders gut an.

Nachdem sie von Thomas Gottschalk eine Abfuhr für seine letzte „Wetten, dass..?“-Sendung bekommen hatte, gab sich Michelle Hunziker stattdessen in der „Giovanni Zarrella Show“ die Ehre und performte mit dem Gastgeber ein Medley. Für ihren Live-Gesang erntete sie im Netz aber reichlich Spott. Verwendete Quellen: dwdl.de

Rubriklistenbild: © Screenshot/ZDF/Die Giovanni Zarrella Show/Folge vom 18. November 2023; IMAGO/Moritz Müller; picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd (Fotomontage)

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