Norwegische Royals

Haakon sehr besorgt: Mette-Marits Gesundheit hat sich verschlechtert

Haakon besorgt über Kronprinzessin Mette-Marits kritischen Zustand. Ärzte bereiten sich auf mögliche Lungentransplantation vor.

Der Gesundheitszustand von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) hat sich weiter verschlechtert. Kronprinz Haakon (52) sprach diese Woche gegenüber der Presse offen über die Lage seiner Frau – nachdem er in Oslo den Abel-Preis verliehen hatte. „Kronprinzessin Mette-Marit ist schwer krank. Ich finde, dass es ihr in letzter Zeit deutlich schlechter geht, und ich mache mir Sorgen um ihre Gesundheit“, sagte Haakon laut der norwegischen Zeitung VG. Er ergänzte, dass sie im Alltag nun dauerhaft auf zusätzlichen Sauerstoff angewiesen ist: „Es hilft etwas, aber es ist keine vollwertige Lösung.“ Ärzte bereiten bereits eine mögliche Lungentransplantation vor, die als letzter lebensrettender Ausweg gilt.

Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon feiern den Nationalfeiertag in Oslo.

Dass Mette-Marit Sauerstoff benötigt, ist nach Ansicht von Experten ein ernstes Signal. Lungenspezialist Olav Kåre Refvem erklärte gegenüber der norwegischen Zeitung: „Wenn sie ständig Sauerstoff benutzen muss, bedeutet das, dass sie kaum noch Reserven hat. Sie ist mit anderen Worten ziemlich krank.“ Nach VG-Informationen steht die Kronprinzessin noch auf keiner Transplantationsliste.

Auf die Frage, wann eine Listung für Haakon relevant werden könnte, antwortete er, das sei „eine medizinische Frage“ und liege bei den Ärzten. Dem Palast zufolge gibt es dazu keine weiteren Stellungnahmen. Öffentlich in Erscheinung getreten war Mette-Marit zuletzt im April beim Empfang der norwegischen Paralympics-Athleten sowie am 17. Mai – bei beiden Anlässen war sie mit Sauerstoffversorgung zu sehen. Haakon hatte wegen des Gesundheitszustands seiner Frau bereits seinen offiziellen Japanbesuch verkürzt.

Wer ist wer im norwegischen Königshaus? Das sind die Mitglieder der royalen Familie

König Harald im Mai 2024 im Palast in Oslo.
Königin Sonja bei der Hochzeit ihrer Tochter Prinzessin Märtha Louise am 31. August 2024 in Geiranger.
Kronprinz Haakon am norwegischen Nationalfeiertag 2024 auf Gut Skaugum.
Kronprinzessin Mette-Marit am norwegischen Nationalfeiertag 2024 auf Gut Skaugum.
Wer ist wer im norwegischen Königshaus? Das sind die Mitglieder der royalen Familie

Mette-Marit leidet seit Jahren an Lungenfibrose, einer Erkrankung, bei der gesundes Lungengewebe nach und nach durch Narbengewebe ersetzt wird, was die Atmung zunehmend erschwert. Bereits im Dezember hatte sie in einem NRK-Interview erklärt: „Die Entwicklung ist schneller gegangen, als ich und die Ärzte gehofft hatten.“ Seit ihrer Diagnose im Jahr 2018 setzt sich die Kronprinzessin öffentlich für mehr Aufmerksamkeit für die seltene Krankheit ein. Lungenspezialist Tomas Mikal Eagan von der Universitätsklinik Haukeland lobte dieses Engagement gegenüber der norwegischen Zeitung: „Es trägt zu mehr Wissen und weniger Stigmatisierung bei – und mehr Aufmerksamkeit kann auch zu mehr Forschung, mehr Verständnis und vielleicht zu besserer Behandlung führen.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de)

Rubriklistenbild: © Imago

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare