Steht gut da

Fleißiger König Charles: Er hat trotz Krebs mehr gearbeitet als dieser Royal

König Charles hat sich trotz seiner Krebserkrankung bemerkenswert engagiert gezeigt. Dies wird durch das „Court Circular“ bestätigt und lässt einen anderen Royal im Vergleich dazu blass aussehen.

London – Wegen seiner Krebserkrankung hatte König Charles III. (76) seit Februar 2024 seine Termine größtenteils abgesagt. Erst seit Mai 2024 kehrte der Monarch langsam wieder zu seinem gewohnt vollen Terminkalender zurück, wobei ein Ärzteteam auf Reisen streng darauf achtete, dass das Oberhaupt der Briten genügend Ruhezeiten einhielt. Dennoch schaffte der Regent ein enormes Pensum, besonders im Vergleich zu seinem Thronfolger, Prinz William (42).

König Charles war laut „Court Circular“ mit Abstand fleißiger als Prinz William

Laut Newsweek-Analyse des „Court Circular“, dem offiziellen Bericht über die Aktivitäten der königlichen Familie, arbeitete Prinz William im Jahr 2024 an weniger Tagen als sein krebskranker Vater. Während der Prinz von Wales an 71 Tagen bei Events begrüßt werden konnte, schuftete König Charles III. im Jahr 2024 an 118 Tagen. Bedeutet das etwa, dass der Monarch deutlich mehr gearbeitet hat als sein wohlgemerkt vollkommen gesunder Sohn Prinz William?

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Prinzessin Kate teilte in einem Video am 22. März den Schock über ihre Krebserkrankung mit der ganzen Welt.
Etwas mehr als einen Monat bevor Kate ihre Diagnose offenlegte, gab der Palast bekannt, dass bei König Charles eine unbekannte Krebsart diagnostiziert worden war.
Ebenfalls im Januar 2024 gab Sarah „Fergie“ Ferguson bekannt, dass bei ihr Hautkrebs diagnostiziert worden sei, nur wenige Wochen nachdem sie mitgeteilt hatte, dass sie wieder einige Wochen zuvor Brustkrebs besiegt hatte.
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Doch was so analytisch daherkommt, ist mit Vorsicht zu genießen: Denn schon Prinz Harry traute dem berüchtigten „Hofrundschreiben“ nicht über den Weg. Er ließ in seinen Memoiren wissen, dass er das höfische Rundschreiben verabscheue, da es die Konkurrenz zwischen den royalen Mitgliedern schüre, schrieb der Herzog von Sussex. Natürlich kommt es immer darauf an, was als geschäftliches Event eingetragen wird und was unter den Tisch fällt.

Zählart des „Court Circular“ sagt wenig über Aufwand und Leistung der Royals aus

Das weiß auch newsweek.com und legt deshalb seine eigenen Analysedaten offen. Der König begann Anfang Februar mit der Chemotherapie und reduzierte sein Arbeitspensum, hielt aber weiterhin persönliche Treffen in den königlichen Residenzen ab. Während dieser Zeit unternahm er zwei Aktivitäten im Januar, drei im Februar, 13 im März und vier im April, von denen der letzte seine Rückkehr zu Gemeindebesuchen war.

König Charles und Prinz William entziehen sich inzwischen jeglichem Analyseversuch durch das berüchtigte Hofrundschreiben „Circular Court“ (Fotomontage).

So wird die Zählart zwar zum beschaulichen Jahresrückblick, doch sagt sie wenig über Aufwand und Leistung der Royals aus. Wie soll man fair bewerten und vergleichen, wie das Arbeitspensum bei einer hochkarätigen Veranstaltung wie der Parlamentseröffnung, Trooping the Colour oder der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Landung in der Normandie aussieht? Im Vergleich steht William schon deshalb schlechter da, weil ein König nun mal andere Aufgaben hat als sein Erbe.

Was unter Queen Elizabeth II. noch gestimmt haben mag, ist heute schwer vergleichbar

Queen Elizabeth II. (96, † 2022) und Prinz Philip (99, † 2021) blickten zwar auch über den royalen Tellerrand hinaus, waren aber vor allem für ihre Volksnähe bekannt. Sie besuchten Gemeinden in ganz Großbritannien und trafen so viele Menschen, dass sie zum Zeitpunkt ihres Todes 30 Prozent des Landes persönlich gesehen hatten. König Charles arbeitet dagegen gern an anspruchsvollen Großprojekten wie dem „The Prince’s Trust“ und William und Harry verfolgen den Ansatz, große Wirkung auch mit weniger Eventbesuchen zu erzielen.

Das alles wäre halb so schlimm gewesen, wenn von der einfachen Zählart nicht die zur Verfügung gestellten Gelder abhängig gemacht worden wären: „Oma oder Papa haben darüber entschieden, wie viel Unterstützung (Geld) sie unserer Arbeit zukommen ließen. Das Geld bestimmte alles. Im Fall von Willy und mir war Papa der alleinige Entscheider“, beschwert sich Prinz Harry in seinem Buch.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Prinz Harry hat das Königreich verlassen und Prinz William kontrolliert inzwischen das Herzogtum und dessen Erlöse. Vom „Court Circular“ bleibt festzuhalten: Der Prinz von Wales hat seine öffentlichen Engagements nicht intensiviert, während Charles und seine Schwester Anne (74) sich regelmäßig die Position des engagiertesten Royals teilen. Verwendete Quellen: newsweek.com, thenews.com, ewsohmymag.co.uk

Rubriklistenbild: © Justin Tallis/dpa & Chris Jackson/dpa

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