Druck wächst
„Echte Angst“ vor weiteren Enthüllungen: Druck auf König Charles steigt wegen Sarah und Andrew
Aufgrund neuer Epstein-Enthüllungen denkt König Charles über schwerwiegende Schritte gegen seinen Bruder Andrew und dessen Ex-Frau Sarah Ferguson nach.
Barrow-in-Furness – König Charles (76) steht vor einer schwierigen Entscheidung, die das britische Königshaus nachhaltig prägen könnte. Während der Monarch am Wochenende die Indienststellung des Atom-U-Boots HMS Agamemnon feierte, brodelt es hinter den Palastmauern. Die jüngsten Enthüllungen um Sarah Ferguson (65) und deren intime E-Mails an den verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, † 2019) haben die Geduld des Königs offenbar erschöpft.
Die britische Boulevardzeitung Daily Mail berichtet von einer „echten Angst“ vor weiteren kompromittierenden Enthüllungen, die das Ansehen der Krone beschädigen könnten. König Charles habe bereits alle verfügbaren Sanktionen gegen seinen Bruder Prinz Andrew (65) ausgeschöpft – von der Streichung der finanziellen Unterstützung bis hin zum Entzug des Personenschutzes. Auch die Aufforderung, die pompöse Royal Lodge zu verlassen und ins bescheidenere Frogmore Cottage zu ziehen, blieb erfolglos.
König Charles erwägt Ausschluss der Yorks von privaten Familienanlässen als letzte verfügbare Sanktion
Die Brisanz der Enthüllungen liegt in der zeitlichen Abfolge: Im März 2011 erklärte die Herzogin von York öffentlich im Evening Standard, sie wolle „niemals wieder etwas mit Epstein zu tun haben“, wie Daily Mail zitiert. Nur wenige Wochen später, am 26. April 2011, schrieb sie jedoch eine private E-Mail an den Sexualstraftäter, in der sie ihn als „standhaften, großzügigen und höchsten Freund“ bezeichnete und versicherte: „Du hast mein Herz.“
Laut dem britischen News-Portal GB News existiert offenbar ein „Fundus“ von E-Mails zwischen Prinz Andrew und Epstein, die noch „explosiver“ sein könnten als die seiner Ex-Frau. Ein Palastinsider warnte gegenüber der Daily Mail: „Es ist die letzte Sanktion, die er ergreifen kann“, sollte König Charles die Yorks von privaten Familienanlässen ausschließen. Als Reaktion auf die Enthüllungen erklärte ein Sprecher der Herzogin gegenüber GB News: „Wie viele Menschen wurde sie von seinen [Epsteins] Lügen getäuscht.“
Sarah Ferguson hatte jahrelang als „persona non grata“ gegolten, durfte aber zuletzt wieder an Weihnachts- und Osterfeiern der Familie teilnehmen. Prinz William (43), so hört man, würde eine härtere Hand gegen seinen Onkel bevorzugen. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, gbnews.com
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