Beschwerde-Kultur

Wenn das Queen Elizabeth II. wüsste: Es hagelt Beschwerden über den Buckingham-Palast

Der Buckingham-Palast wurde von verärgerten Touristen als „hässlich“ und „überbewertet“ gebrandmarkt. Ist er unter König Charles heruntergekommen?

London – Die britische Königsfamilie sorgte zuletzt für jede Menge Schlagzeilen. Nach König Charles (75) machte auch noch Prinzessin Kate (42) ihre Krebsdiagnose öffentlich und durften sich über viel Zuspruch freuen. Den gibt es eindeutig nicht, wenn es um die Residenz der britischen Monarchen geht. Beschwerden von Touristen über das Wahrzeichen Londons häufen sich. Liegt das etwa am König?

Touristen bezeichnen ikonisches Bauwerk unter König Charles als „hässlich“ und „überbewertet“

Von König Charles selbst war zu hören, dass er das imposante frei stehende Gebäude für einen „zugigen Kasten“ hält und gar nicht daran denkt, dort einzuziehen. Auch Queen Elizabeth II. (96, † 2022) bevorzugte Schloss Windsor, während Charles mit Camilla (76) lieber im Clarence House lebt. Ist das der Grund, warum auch Touristen den Bau plötzlich verbal mit Schmutz bewerfen? Trotz seines weltweiten Ruhms und seiner historischen Bedeutung sind einige Besucher von der königlichen Residenz enttäuscht.

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Prinzessin Kate teilte in einem Video am 22. März den Schock über ihre Krebserkrankung mit der ganzen Welt.
Etwas mehr als einen Monat bevor Kate ihre Diagnose offenlegte, gab der Palast bekannt, dass bei König Charles eine unbekannte Krebsart diagnostiziert worden war.
Ebenfalls im Januar 2024 gab Sarah „Fergie“ Ferguson bekannt, dass bei ihr Hautkrebs diagnostiziert worden sei, nur wenige Wochen nachdem sie mitgeteilt hatte, dass sie wieder einige Wochen zuvor Brustkrebs besiegt hatte.
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„Mira H“, die im April 2024 zu Besuch war, drückte auf Tripadvisor ihre Enttäuschung aus und beschrieb den Palast als „lahm“. „Ich werde nicht lügen, es war ziemlich lahm und irgendwie hässlich“, fügt sie resigniert hinzu. „Es sieht überhaupt nicht wie ein Palast aus. Es gibt in London schönere Gebäude, die eher einem Palast ähneln als dieser Ort. Es war zu voll, was es sehr schwierig machte, gute Bilder zu machen. Ich fand es sehr öde“. Die amerikanische Besucherin „Susan D“ schloss sich der Meinung an und kommentierte: „Jeder möchte es sehen, aber meiner Meinung nach ist es nur ein großes, hässliches Gebäude mit einem sehr hohen, schwarzen Zaun darum herum.“

„Ich werde mich bei König Charles beschweren!“, verkündet ein genervter Tourist

Einige beschwerten sich auch über die Führung durch das Innere des Besuchermagneten, das Fehlen von Toiletten und die Vorschrift, dass Gäste im Inneren keine Taschen auf dem Rücken tragen dürfen. „Schrecklich, schrecklich, schrecklich!! All diese Sicherheitsleute haben mir und meinen Eltern das gesamte Erlebnis verdorben!“, sagt Anika S. Offenbar wird der britische Monarch bald Post erhalten. „Ich werde mich bei König Charles beschweren!“, begehrt ein Tourist auf.

Buckingham-Palast ist eines der wenigen Paläste, die heute noch in Gebrauch sind, wie bei der Gartenparty König Charles III.

Ein Glück, es gibt auch positive Meinungen. „Gretel“ auf New York findet das Bauwerk zwar „etwas überbewertet“, fügte aber hinzu, der Buckingham-Palast sei aus gutem Grund ikonisch und die Besichtigung ein Muss. Wenn man jedoch zur Wachablösung gehe, sei es super überfüllt und es sei sehr schwer, etwas zu sehen. Es wird auch geschwärmt: User „MA Burns27“, ebenfalls aus den USA, bemerkte, es biete „einmaligen Zugang zu Geschichte und aktuellen Ereignissen“. Wer eine Führung bucht, darf dank König Charles nah dran und sogar einen Blick vom berühmten Balkon erhaschen. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, mirror.co.uk

Rubriklistenbild: © IMAGO / Spotlight Royal

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