Norwegisches Königshaus

Antrag abgelehnt: Marius Borg Høiby bleibt weiter in U-Haft

Neuer Rückschlag für Marius Borg Høiby: Das Gericht sieht eine hohe Rückfallgefahr, weshalb der Sohn von Mette-Marit hinter Gittern bleibt.

Marius Borg Høiby (29) bleibt hinter Gittern: Der 29-Jährige hat mit seinem Antrag auf Haftentlassung vor dem Amtsgericht in Oslo eine herbe Niederlage kassiert. Wie unter anderem Aftenposten berichtet, lehnte das Gericht am Dienstag, 10. März, seinen Wunsch ab, die Untersuchungshaft zu verlassen.

Marius Borg Høiby war kurz vor dem Start der Verhandlung Anfang Februar erneut festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. (Archivbild)

Damit sitzt der Sohn von Prinzessin Mette-Marit (52) und ihrem Ex-Partner Morten Borg weiter im Osloer Gefängnis, obwohl er bei den bisherigen Verhandlungstagen im Gerichtssaal von seiner Mutter, Kronprinz Haakon (52) und seinem Vater persönlich unterstützt wurde.

Seine Anwältin Ellen Holager Andenæs hatte am Montag gegenüber dem Portal bestätigt, dass für Marius ein Antrag auf Freilassung eingereicht worden sei. Nach Angaben von Dana Press erklärte sie, es sei nur natürlich, nach mehreren Wochen hinter Gittern prüfen zu lassen, ob die Voraussetzungen für die weitere Inhaftierung noch vorliegen. Gegenüber dem Sender TV2 machte die Juristin außerdem deutlich, wie sehr ihr Mandant sich nach Freiheit sehnt: „Er möchte aus der Untersuchungshaft entlassen werden und ist der Ansicht, dass keine Gefahr einer Wiederholung früherer Straftaten besteht.“ Die Staatsanwaltschaft sah das jedoch anders. Polizeianwalt Andreas Kruszewski erläuterte öffentlich, man habe den Antrag geprüft, sich aber gegen eine Freilassung aus eigener Initiative entschieden und die Entscheidung dem Gericht überlassen.

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Marius wurde am 1. Februar wegen des Verdachts auf Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und dem Verstoß gegen das gegen ihn erwirkte Kontaktverbot festgenommen. Das Kontaktverbot hatte seine Ex-Freundin erwirkt, die im Rahmen des Prozesses anonym bleibt und als „Frogner-Frau“ bekannt wurde. Sie wirft dem 29-Jährigen vor, ihre Wohnung im August 2024 verwüstet und sie körperlich angegriffen zu haben. Die Ereignisse dieser Nacht waren vom 4. bis zum 6. März Bestandteil der Prozesstage. Die Frau beschuldigte Marius, sie in jener Nacht gewürgt, beleidigt und bedroht zu haben. Die Anklageschrift umfasst insgesamt rund 40 Straftaten. Seit seiner ersten Verhaftung im August 2024 wurde Marius immer wieder festgenommen, weil er mutmaßliche Straftaten beging oder gegen das Kontaktverbot verstieß. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de)

Rubriklistenbild: © Ane Hem/NTB/dpa

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