Dänemark in Sorge

Altkönigin Margrethe II. unterzog sich Operation im Krankenhaus: Palast gibt Gesundheitsupdate

Altkönigin Margrethe II. musste gestern wegen akuter Herzprobleme ins Krankenhaus und wurde operiert. Der Palast hat ein weiteres Gesundheits-Update veröffentlicht.

Update vom 15. Mai, 14:30 Uhr: Das dänische Königshaus hat neue Informationen zum Gesundheitszustand von Altkönigin Margrethe II. veröffentlicht, die nach ihrer gestrigen Einlieferung in das Kopenhagener „Rigshospitalet“ für Besorgnis gesorgt hatte. Wie der Palast mitteilt, litt die Königin unter Brustenge (Angina pectoris), die einen operativen Eingriff erforderlich machte. In einer erfolgreichen Ballonoperation (Angioplastie) wurden die betroffenen Herzkranzgefäße geweitet, um die Durchblutung des Herzens nachhaltig zu verbessern.

Laut offizieller Pressemitteilung geht es der Königin den Umständen entsprechend gut. Dennoch wird Margrethe vorerst nicht in ihre Residenz zurückkehren: Sie verbleibt zur medizinischen Beobachtung und zur Sicherstellung einer vollständigen Erholung noch für einige Tage stationär im Krankenhaus. Es ist davon auszugehen, dass ihr öffentlicher Terminkalender für die kommenden Wochen angepasst werden muss, um der 86-jährigen Monarchin die nötige Ruhephase zu ermöglichen.

Erstmeldung vom 14. Mai, 15:56 Uhr: Dänemark sorgt sich um seine frühere Regentin: Margrethe II. wurde am Donnerstagnachmittag (14. Mai) überraschend in das Kopenhagener Universitätsklinikum „Rigshospitalet“ gebracht. Nachdem die 86-Jährige über akute Beschwerden klagte, entschieden die Ärzte, sie zur Sicherheit stationär aufzunehmen.

Margrethe II. wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Trotz der beunruhigenden Nachricht bemüht sich der Palast um eine beruhigende Tonlage. In einer Pressemitteilung heißt es: „Ihre Majestät ist müde, aber guten Mutes.“ Dennoch wird sie das Krankenhaus nicht sofort wieder verlassen können, da eine engmaschige Überwachung für die nächsten Tage angeordnet wurde.

Ex-Königin Margrethe II. litt unter Brustenge und musste ins Krankenhaus

Im Detail teilte der Hof mit, dass es sich um eine sogenannte Brustenge handelt – eine andere Bezeichnung für das Krankheitsbild Angina pectoris. Um die Herzfunktion stabil zu halten und weitere Risiken auszuschließen, bleibt Margrethe über das gesamte Wochenende für Untersuchungen in der Klinik.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Gesundheit der langjährigen Monarchin für Schlagzeilen sorgt: Im Mai 2025 wurde Ex-Königin Margrethe II. von Dänemark zur Beobachtung in das Rigshospitalet in Kopenhagen eingeliefert – laut Angaben des dänischen Hofes wurde dieser Schritt aufgrund einer Erkältung unternommen.

Wer ist wer im dänischen Königshaus? Die königliche Familie und ihre royalen Mitglieder

Königin Margrethe II. bei ihrer Neujahrsansprache am 31.12.2023, bei der sie ihren Rücktritt verkündete.
Ab dem 14. Januar Königin Mary, davor bekannt als Kronprinzessin Mary, gebürtige Mary Donaldson aus Tasmanien.
König Frederik X., Thornfolger und ältestern Sohn Margrethes II. von Dänemark, vorher bekannt als Kronprinz Frederik, Eheman von Königin Mary, Vater von vier Kindern.
Thronfolger Prinz Christian an seinem 18. Geburtstag mit Papa Frederik und Oma Königin Margrethe.
Wer ist wer im dänischen Königshaus? Die königliche Familie und ihre royalen Mitglieder

Doch an dieser offiziellen Begründung gibt es Zweifel. Die in Dänemark bekannte Ärztin Dr. Charlotte Bøving erklärte laut bild.de gegenüber der renommierten Zeitung Ekstra Bladet ihre beunruhigende Prognose: „Man könnte befürchten, dass sie an einer Lungenentzündung leidet, die sie schwächt. Wegen einer simplen Erkältung kommt man sehr selten ins Krankenhaus.“

Übrigens: Königin Margrethe feierte kürzlich ihren 86. Geburtstag – mit einem besonderen Gast. Verwendete Quellen: kongehuset.dk, bild.de, ekstrabladet.dk

Transparenzhinweis: In einer früheren Fassung dieses Artikels hatten wir berichtet, Altkönigin Margrethe II. habe einen Herzinfarkt erlitten, das ist nicht korrekt. Wir bitten um Entschuldigung.

Rubriklistenbild: © Ida Marie Odgaard/Ritzau Scanpix via AP/dpa

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