Emotionaler Abschied

Skispringen: Keine Rückkehr nach Babypause - Deutsche Athletin hört mit 26 auf

Skispringen: Pauline Eichhorn beendet mit 26 Jahren ihre Karriere.
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Skispringen: Pauline Eichhorn beendet mit 26 Jahren ihre Karriere.

Pauline Eichhorn galt einst als großes Talent im deutschen Skispringen. Die vergangene Saison pausierte sie aus freudigem Anlass, jetzt hat sie ihre Karriere offiziell beendet.

Lauscha - Im deutschen Skispringen gibt es einen Rücktritt zu vermelden. Während ihre Teamkolleginnen Anfang Mai in die Vorbereitung auf die kommende Olympiasaison starteten, vermeldete Pauline Eichhorn das Ende ihrer Karriere.

„Skispringen du hattest mein Herz die letzten 21 Jahre, nun ist es Zeit ein neues Kapitel zu schreiben. Es ist eine Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist, aber die sich richtig anfühlt. Ohne diesen Sport wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin. Ich konnte Erfolge feiern, an Niederlagen wachsen, Verletzungen überwinden und Freunde fürs Leben kennenlernen“, schrieb die 26-Jährige bei Instagram.

Skispringen: Eichhorn gilt als großes Talent - Dann kommt die Karriere ins Stocken

Bis zur Saison 23/24 war Pauline Eichhorn noch unter ihrem Mädchennamen ‚Hessler‘ an den Start gegangen. Im Sommer 2024 heiratete sie ihren Partner Stefan, ehe die Athletin vom WSV Lauscha kurz nach der Hochzeit ihre Schwangerschaft verkündete und im Februar 2025 einen Sohn zur Welt brachte.

Eichhorn galt in jungen Jahren als eines der größten Talente im internationalen Skispringen, bereits mit 16 Jahren gab sie ihr Debüt im Weltcup. Die angepeilte Karriere lief nach vielen gesundheitlichen Rückschlägen nicht nach Plan, die Thüringerin kämpfte sich aber zurück in den Weltcup. Die Olympia-Teilnehmerin von 2022 nahm insgesamt an 78 Weltcupspringen teil, 2022 erreichte sie mit dem 25. Platz im Gesamtweltcup ihr bestes Resultat. 2023 war sie als Ersatzfrau mit dabei, als die deutschen Damen bei der Nordischen-Ski-WM im slowenischen Planica die Goldmedaille gewannen.

Die Karriere der Thüringerin war immer wieder von Verletzungen gezeichnet. Die Saison 2023/24 musste sie nach einem Bandscheibenvorfall bereits im Februar beenden. Eichhorn kämpfte sich zurück, verpasste den anschließenden Winter aufgrund der Geburt ihres ersten Kindes.

Genau darauf soll in der nahen Zukunft der Fokus liegen. „Doch nun stehe ich vor einem neuen Abzweig - MAMA sein. Ich freue mich auf diese wunderbare Reise, die voller neuer Herausforderungen und unvergesslicher Momente steckt“, schrieb Eichhorn abschließend. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

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