Rückkehr nach Polen

Skispringen: Einigung nach vielen Diskussionen – Neuer Job für Horngacher

Skispringen: Stefan Horngacher kehrt zum polnischen Skiverband zurück.
+
Skispringen: Stefan Horngacher kehrt zum polnischen Skiverband zurück.

Im polnischen Skispringen gibt es nach vielen hitzigen Debatten endlich Klarheit. Der ehemalige deutsche Bundestrainer Stefan Horngacher kehrt in neuer Funktion zurück.

Wochenlang wurde im polnischen Skispringen heiß diskutiert, jetzt gibt es Vollzug zu vermelden. Nach sieben Jahren kehrt Stefan Horngacher in den polnischen Skiverband zurück. Wie das polnische Fachportal „skijumping.pl“ meldet, hat der Verband die Verpflichtung des Österreichers bestätigt.

Demnach wird Horngacher die Position des Trainingskoordinators im polnischen Skispringen übernehmen. Es ist bereits das dritte Engagement für den 56-Jährigen in Polen. Von 2004 bis 2006 trainierte Horngacher die B-Mannschaft, ehe er zum Deutschen Skiverband wechselte und dort verschiedene Positionen bekleidete. 2016 folgte die erste Rückkehr zum polnischen Skispringen.

Skispringen: Horngacher feiert große Erfolge in Polen – Nach sieben Jahren folgt die Rückkehr

Horngacher übernahm die Funktion als Cheftrainer und feierte dabei große Erfolge. In seiner Amtszeit konnte Polen neben dem Team-Weltmeistertitel 2017 auch Bronze bei den Olympischen Winterspielen 2018 gewinnen. Zudem wurde Kamil Stoch Olympiasieger und Dawid Kubacki 2019 Weltmeister.

Anschließend wechselte der 56-Jährige zurück zum Deutschen Skiverband, wo er sieben Jahre als Bundestrainer der Herren tätig war. Vor der abgelaufenen Saison hatte er bereits seinen Abschied verkündet. Nach dem Weltcupfinale im slowenischen Planica waren erste Gerüchte um eine Rückkehr Horngachers nach Polen aufgekommen.

Skispringen: Viele Diskussionen um Horngacher – Erfolgsverwöhnter Verband im Umbruch

Lange wurde in Polen über die Personalie Horngacher diskutiert. Innerhalb des Verbandes gab es Fürsprecher, aber auch kritische Töne über eine mögliche Verpflichtung des Tirolers. Zuletzt hatte Verbandspräsident Adam Malysz, der sich für Horngacher ausgesprochen hatte, angekündigt, dass er seinen Posten im Sommer aufgeben werde.

Jetzt herrscht Gewissheit: Horngacher kehrt nach Polen zurück. Dabei erwartet ihn eine schwere Aufgabe. Im polnischen Skispringen steht ein großer Umbruch an. Superstar Stoch hat seine Karriere beendet, Kubacki und Piotr Zyla werden bald folgen. Der 19-jährige Kacper Tomasiak gilt als großer Hoffnungsträger der erfolgsverwöhnten Nation. Neben dem dreifachen Medaillengewinner der Olympischen Spiele 2026 sind aber bislang keine potenziellen Spitzenspringer in Sicht. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare