Probleme bei der WM

Biathlon: Nach Material-Pleite - Das macht Hoffnung für die nächsten Rennen

Biathlon: Justus Strelow (rechts) und Vanessa Voigt waren nach der Single-Mixed-Staffel bei der WM frustriert. Auf der Strecke waren sie, auch aufgrund des Materials, limitiert.
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Biathlon: Justus Strelow (rechts) und Vanessa Voigt nach der Single-Mixed-Staffel bei der WM. Auf der Strecke waren sie, auch aufgrund des Materials, limitiert.

Bei der Biathlon-WM waren die deutschen Materialprobleme ein viel diskutiertes Thema. Für die letzten Weltcups der Saison dürfen sich die Fans Hoffnungen machen. Zudem will der Verband gezielt gegensteuern.

Nove Mesto/Oslo - Die Biathlon-WM in Nove Mesto sorgte bei vielen deutschen Athleten für Frust auf der Strecke. Teile der Konkurrenz waren den deutschen Biathleten im materiellen Bereich deutlich überlegen. Das letzte Saison-Trimester verspricht aber Besserung. Zudem will der Verband künftigen Defiziten gezielt vorbeugen.

Blicken wir zunächst zurück auf den Saisonstart in Östersund. In Schweden herrschte im November tiefer Winter. Die Biathleten fanden niedrige Temperaturen, trockene Bedingungen und harte Pisten vor. Das deutsche Material lief hervorragend, von materiellen Defiziten war keine Spur.

Biathlon: WM wird zur Material-Pleite - Letztes Trimester verspricht Besserung

Bei der Biathlon-WM im Februar ergab sich ein komplett gegenteiliges Bild. Das Thermometer zeigte frühlingshaftes Wetter an. Zudem war es, vor allem in der ersten Woche, regnerisch. Die Strecken waren nass, tief und sulzig. Die deutschen Biathleten waren auf der Loipe nicht konkurrenzfähig.

Im letzten Trimester der Biathlon-Saison 2023/24 werden sich die Verhältnisse voraussichtlich ändern. Für den Weltcup in Oslo (ab dem 29. Februar) sind Tageshöchsttemperaturen rund um den Gefrierpunkt vorhergesagt. Die letzten beiden Weltcups werden dann in Nordamerika ausgetragen (ab dem 8. März). Dort sind in der Langzeitprognose winterliche Verhältnisse angekündigt.

Biathlon: Verband erkennt Problem und will gezielt daran arbeiten

Im Vergleich zur WM dürfte sich die Ausgangslage also ändern. Die deutschen Biathleten sollten wieder über konkurrenzfähiges Material verfügen, die Bedingungen kommen den Ski entgegen. Das belegen die Erfahrungen aus der Vergangenheit und die Eindrücke der Sportler. „Ich glaube, wenn wir andere Orte kommen, werden die Karten neu gemischt“, sagte Vanessa Voigt nach der WM.

Um eine weitere Material-Problematik wie in Nove Mesto zu verhindern, will der Verband künftig gezielt gegensteuern. Nach einer eingehenden Analyse soll schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden. „Denn ich glaube, das hier wird eher das neue Normal als die Ausnahme sein. Wir werden in der Zukunft noch sehr viele solche Wettkämpfe sehen“, sagte Biathlon-Sportdirektor Felix Bitterling nach dem Ende der Titelkämpfe in Tschechien. 

Gezielt soll an der Anpassungsfähigkeit an wechselnde Verhältnisse gearbeitet werden. „Wir müssen in der Lage sein, von Anfang an ein besseres Setup zur Verfügung zu haben und auf so etwas schneller zu reagieren“, sagte Bitterling zur künftigen Ausrichtung.

Quelle: chiemgau24.de

truf

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