Eishockey

Eisbären greifen Platz sieben an

Verteidiger Tim Marek steht nach langer Verletzungspause vor dem Comeback im Eisbären-Team.
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Verteidiger Tim Marek steht nach langer Verletzungspause vor dem Comeback im Eisbären-Team.

Diese Konstellation hätte sich vor Wochen keiner Vorstellen können. Die Eisbären kämpfen nach dem Höhenflug der vergangenen Wochen im Freitag-Heimspiel gegen die IceFighters aus Leipzig um Platz sieben.

Hamm – Der 7:2-Erfolg am vergangenen Dienstag im Derby beim ewigen Rivalen Herforder EV hat Eishockey-Oberligist Hammer Eisbären weiteren Rückenwind gegeben und die Hoffnung, dass nach dem ausverkauften Haus vor einer Woche beim 4:0 gegen Erfurt auch das Heimspiel am Freitagabend (20 Uhr) gegen die Icefighters aus Leipzig vor einer großen Kulisse stattfinden wird. „Wir haben zuletzt bewiesen, dass wir gutes Eishockey spielen und die Fans begeistern können“, betont der Sportliche Leiter Ibrahim Weißleder. „Deshalb hoffen wir jetzt auch in den weiteren Begegnungen auf einen großen Support durch die Leute in Hamm.“

627 Zuschauer im Schnitt

627 Zuschauer kamen bisher im Schnitt zu den Begegnungen in der Eishalle in Werries. „Damit liegen wir ganz knapp hinter unseren Erwartungen zurück“, bestätigt Geschäftsführer Jan Koch. „Wenn wir uns in den nächsten Begegnungen bei 50 bis 100 Besucher mehr einpendeln könnten, würde uns das schon sehr helfen und auch unsere Planungen für die weitere Zukunft erleichtern.“

Sportlich gibt es, seitdem der amerikanische Coach Joshua Mizerek die Verantwortung an der Bande übernommen hat, kaum etwas auszusetzen. Lediglich das Überzahlspiel ist Verbesserungswürdig, stehen die Eisbären in dieser Rangliste mit 17 Prozent doch ziemlich am Ende des Rankings. Was das Penalty-Killing, das Verteidigen in Unterzahl, angeht, gehören die Eisbären mit 79,7 Prozent zu den Spitzenteams der Liga. Ohnehin hat sich unter der Regie von Mizerek die Defensivleistung der Hammer enorm verbessert. Was schon am Nikolaustag in Leipzig deutlich wurde, als die Eisbären nach Penaltyschießen durch einen Treffer von Chris Schutz mit 1:0 gewannen.

Kleinigkeiten entscheiden

Mit einem Torfestival rechnet Weißleder daher auch diesmal gegen die Leipziger nicht, die laut dem Sportlichen Leiter zu den stärksten Mannschaften der Liga zählen, was die Besetzung der Abwehrreihen angeht. „Es werden vermutlich wieder Kleinigkeiten entscheiden.“ Das gilt, so Weißleder, auch für die Auswärtspartie am Sonntag (18 Uhr) bei der EG Diez-Limburg.

Personell wird Mizerek am Wochenende erstmals aus dem Vollen schöpfen können. Auch Tim Marek kehrt nach langer Pause auf das Eis zurück.

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