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Für Wechsel zu Manchester: De Ligt zu Gehaltsverzicht bereit

Ein Abgang von Matthijs de Ligt vom FC Bayern München zu Manchester United nimmt konkrete Formen an. Der Abwehrmann verzichtet dafür wohl auf Geld.

München – Der Flirt zwischen Manchester United und Matthijs de Ligt wird immer heißer. Der Innenverteidiger will seine Entscheidung wohl erst nach der Europameisterschaft treffen. Doch im Hintergrund laufen die Gespräche mit dessen Berater und dem FC Bayern München. Und nach fussball.news-Informationen soll der 24 Jahre alte Niederländer seine Bereitschaft zeigen, weniger als beim deutschen Rekordmeister zu verdienen.

De Ligt würde für Wechsel wohl auf Gehalt verzichten

De Ligt soll in München rund 15 Millionen Euro jährlich kassieren. Die Verantwortlichen von Manchester hingegen wollen beim Gehalt auf unter eine Million Euro brutto monatlich kommen. De Ligt kann sich dennoch einen Wechsel zu den Red Devils weiterhin vorstellen, seine Beraterin Rafaela Pimenta will laut Sky eine „Top-Lösung“. Es ist vor allem Trainer Erik ten Hag, der bei diesem möglichen Transfer auf das Gaspedal drückt. Er will seinen Abwehrchef aus gemeinsamen Zeiten bei Ajax Amsterdam wieder an seiner Seite wissen.

Matthijs De Ligt könnte den FC Bayern im Sommer verlassen.

Der FC Bayern zeigt sich sehr offen für einen Verkauf. Neben seinen Stärken in Leadership, Zweikampf, Passspiel und Robustheit gibt es zwei große Makel: die fehlende Schnelligkeit und die Verletzungsthematik. Bayern-Coach Vincent Kompany setzt in der Mitte wohl auf andere Attribute. Für einen Abwehrmann in der Preiskategorie De Ligt ist der Markt jedoch relativ klein. Neben Manchester gibt es nur noch wenige Klubs, die infrage kämen.

In Sachen Ablöse könnten sich Manchester und FC Bayern annähern

In Sachen Ablöse ist eine Einigung durchaus möglich. United ging mit rund 40 Millionen Euro in den Ring, die Münchner forderten zunächst deutlich über 50 Millionen Euro. Inzwischen zeigt der FC Bayern nach fussball.news-Informationen die Bereitschaft, De Ligt im Gesamtpaket für 50 Millionen Euro gehen zu lassen. Ein mögliches Modell ist ein hoher Sockelbetrag und Boni. Sollte eine Weiterverkaufsbeteiligung vereinbart werden, käme diese „on top“.

Eine Finalisierung des Deals steht noch nicht kurz bevor. Teile der Verantwortlichen von United haben durchaus Zweifel daran, ob es Sinn ergibt, mit De Ligt und Harry Maguire in die kommende Saison zu gehen. Neben De Ligt wäre ein etwas schnellerer Innenverteidiger möglicherweise sinnvoller. Und doch gibt der Markt nicht viele Alternativen auf Topniveau her. De Ligt bringt Qualitäten mit, die dem Klub definitiv weiterhelfen. Manchester United wollte nicht „All-In“ gehen. Doch die Verhandlungen mit den Münchnern verlaufen fair und konstruktiv ab. Ein Wechsel liegt somit durchaus im Bereich des Möglichen.

Rubriklistenbild: © IMAGO

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