Runen auf dem Körper?

Nazi-Vorwürfe: Das sagt der Flitzer

Flitzer beim Spiel Deutschland gegen Ghana
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Der Flitzer beim Spiel Deutschland gegen Ghana.

Rio de Janeiro - Der bärtige Flitzer, der bei der WM-Partie Deutschland-Ghana (2:2) aufs Spielfeld lief, hat jeglichen Bezug seiner Aktion zu Neo-Nazi-Ideen zurückgewiesen.

Der Mann aus Polen hatte eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse auf seinen Oberkörper gemalt und war aufs Feld gerannt. Zwei Buchstaben ähnelten dabei den Siegrunen der „SS“. Dabei habe es sich aber vielmehr um zwei „4“-Ziffern gehandelt. „Einfach und überhaupt nicht Nazi“, hieß es in der englischen Übersetzung auf Facebook.

Nach brasilianischen Medienberichten wollte der Pole, der in seiner Heimat als Barkeeper arbeiten soll, letzlich nur Aufmerksamkeit erregen und Geld sammeln - zum einen für WM-Tickets und zum anderen für seine Rückreise nach Polen.

Pressestimmen: "Ghana terrorisierte Deutschland"

Pressestimmen: "Ghana terrorisierte Deutschland"

Pressestimmen Deutschland Ghana
Daily Graphic (Ghana):  „Ghanas Black Stars haben sich mit einer faszinierenden Leistung beim Turnier großen Respekt verdient und gegen den dreimaligen Weltmeister Deutschland ein 2:2 erkämpft. Die Jungs verließen die Arena in Fortaleza erhobenen Hauptes und gehen mit dem Glauben an eine weitere Überraschung mit breiter Brust in das letzte Gruppenspiel gegen Portugal.“
De Volkskrant (Niederlande): „Ghana hat Deutschland die erste Havarie beigebracht. Das mitreißende Duell in Fortaleza endete 2:2.“
Algemeen Dagblatt (Nederlande): „Ghana und Deutschland machen ein Fußballfest - Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien wieder in der Realität gelandet. Nach der Galavorstellung gegen Portugal (4:0) träumte das Fußball liebende Land schon laut vom WM-Titel. Im zweiten Gruppenspiel gegen Ghana zeigte die Mannschaft von Teamchef Joachim Löw eine Anzahl Schwachstellen.“
Pressestimmen: "Ghana terrorisierte Deutschland"

Die Aktion geschah am Samstag in der 53. Minute der in Fortaleza ausgetragenen Partie. Der Flitzer wurde nach seinem Intermezzo von einem ghanaischen Spieler schulterklopfend vom Feld eskortiert.

dpa

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