"Heynckes lebt - Stand jetzt"

Widerlich! Frankfurt-Fans verabschieden Kovac auf üble Weise

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Das unschöne Banner der Fans.

Was haben sie sich dabei nur gedacht? Oder haben sie einfach ihren Kopf ausgeschaltet? Frankfurter Fans verunglimpfen beide Trainer und den DFB-Boss mit Bannern.

Berlin - Die Fans von Eintracht Frankfurt sind vor dem DFB-Pokalfinale gegen Bayern München im Berliner Olympiastadion mit einem geschmacklosen Plakat negativ aufgefallen. "Jupp Heynckes lebt - Stand jetzt", stand auf dem Banner mit Blick auf den 73-jährigen Bayern-Coach Heynckes geschrieben.

Dies war auch eine Anspielung auf den scheidenden Eintracht-Trainer Niko Kovac, der zur kommenden Saison die Münchner von Heynckes übernehmen wird. Vor der geräuschvollen Bekanntgabe seines Wechsels hatte er mit dem Zusatz "Stand jetzt" betont, dass er weiterhin Frankfurt-Coach bleiben würde.

Auch Grindel bekommt sein Fett weg

Zuvor hatten die Anhänger, die in der Vergangenheit schon oftmals für Unmut sorgten, den Deutschen Fußball-Bund (DFB) angegriffen. "Grindel, dein Alptraum wird wahr. Wir sind im Finale, Jahr für Jahr", stand auf einem Banner in der Fankurve des Vorjahresfinalisten, das an DFB-Präsident Reinhard Grindel gerichtet war. Zudem waren aus dem Block der SGE-Fans vor der Partie mehrmals Böller in die Luft gegangen.

Zudem waren aus dem Block der SGE-Fans vor der Partie mehrmals Böller in die Luft gegangen. Vor dem Beginn der zweiten Halbzeit wurde dann massiv Pyrotechnik abgebrannt, auch in der Fankurve der Bayern brannten bengalische Feuer. Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) pfiff die Partie deshalb erst mit einiger Verzögerung wieder an.

Ende 2019 sorgen beim Montagsspiel mit Eintracht Frankfurt erneut Problemfans für Ärger: In Mainz schrecken die Anhänger sogar nicht mal vor Spielern der eigenen Mannschaft zurück.

SID 

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