Wegen Tah-Poker
Leverkusen-Boss rudert nach Verbal-Angriff auf Max Eberl zurück
Fernando Carro sorgt mit einer verbalen Attacke gegen FC Bayerns Sportvorstand Max Eberl mutmaßlich ungewollt auf Aufsehen. Nun reagiert Leverkusens Boss.
München – Für seine scharfen Worte in Richtung Max Eberl vom FC Bayern entschuldigt sich Fernando Carro. „Ich bin ein emotionaler Mensch. Die Aussagen zu Max Eberl habe ich in einem informellen Austausch mit Bayer-Fans getätigt. Dass sie in dieser Form aufgegriffen und multipliziert werden, war nicht beabsichtigt. Das ändert aber auch nichts mehr an der Aussage, für die ich mich hiermit entschuldige“, so der Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen gegenüber Bild.
„Ich halte von Max Eberl absolut nichts“
Bei einem traditionellen Treffen in der BayArena, an dem auch Sportchef Simon Rolfes und Trainer Xabi Alonso sowie mehrere hundert Vertreter der Leverkusener Fanklubs teilnahmen, äußerte sich Carro am Dienstag (13. August) negativ über Eberl. „Also, ich halte von Max Eberl nichts, absolut nichts!“, sagte Carro, angesprochen auf den Transferpoker um Jonathan Tah, und äußerte, er würde mit dem Sportvorstand des FC Bayern „nicht verhandeln“.
Der kicker spekulierte daraufhin, dass Carros Breitseite „nur den Schluss zulässt, dass Eberl die Absprache mit Bayer 04 bezüglich des Tah-Transfers nicht einhält“. Obwohl das Fachmagazin berichtete, dass der FC Bayern eine Vereinbarung mit den Leverkusenern getroffen hat, Tah für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro und zusätzlichen fünf Millionen Euro an Boni zu verpflichten, scheint der Deal ins Stocken geraten zu sein.
Darum ist ein Tah-Transfer zum FC Bayern fraglich
Der FC Bayern hat zwar Matthijs de Ligt und Noussair Mazraoui für kolportierte 70 Millionen Euro inklusive Boni an Manchester United verkauft. Dennoch ist fraglich, ob der deutsche Rekordmeister Tah noch in diesem Sommer verpflichten wird.
Laut Sky könnte der FC Bayern stattdessen das Geld sparen, um 2025 auf Bayer 04 Leverkusens Florian Wirtz oder den von Paris Saint-Germain an RB Leipzig verliehenen Xavi Simons zu setzen. Tahs Vertrag in Leverkusen läuft bis 2025, im nächsten Jahr wäre der Nationalspieler ablösefrei.
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