Pressetalkt vor Ulm-Spiel

Weitere Transfers beim FC Bayern? Eberl-Antwort verrät klare Tendenz

Über 100 Millionen Euro hat der FC Bayern bisher auf diesem Sommertransfermark investiert. Max Eberl ließ nun durchblicken, ob noch weitere Neuzugänge erwartet werden.

München – Der FC Bayern tritt am Freitag (20.45 Uhr) zum Erstrundenspiel im DFB-Pokal beim SSV Ulm an – das Match live im TV und Stream. Vor der Partie stellten sich Trainer Vincent Kompany und Sportvorstand Max Eberl den Fragen der Pressevertreter. Dabei ging es unter anderem über die weitere Transferplanung.

Eberl, der sich in Zusammenarbeit mit Sportdirektor Christoph Freund hauptverantwortlich für die Zusammenstellung des Kaders zeigt, lässt mit seinem letzten Satz eine kläre Tendenz durchblicken, ob noch weitere Transfers getätigt werden: „Wenn jetzt nichts mehr Außergewöhnliches passiert, haben wir den Kader für die neue Saison stehen.“

Max Eberl klärt über die weiteren Transferaktivitäten des FC Bayern auf.

FC Bayern: Max Eberl macht Ansage an Nezugänge

Die Bayern dürften in den verbleibenden zwei Sommertransferwochen also nur noch reagieren, statt agieren. Nach der Attacke von Leverkusen-Boss Fernando Carro wegen der Bemühungen um Jonathan Tah ist nicht wirklich davon auszugehen, dass dieser Transfer noch zustande kommen wird. Ob sich aufgrund des Abgangs von Matthijs de Ligt zu Manchester United eine Tah-Alternative herausschälen wird, bleibt nach Eberls Worten offen.

„Am langen Ende wird entscheidend sein, was wir in der Saison erreichen – und das zeigt dann, welche Qualität wir im Kader haben“, sagte Eberl über die aktuelle personelle Situation. Verblüffend war dann noch folgende Aussage: „Ein Neuzuggang ist nicht automatisch auch Stammspieler, weil wir sehr, sehr gute Spieler im Kader haben.“ Die drei Neuzugänge Michael Olise, João Palhinha und Hiroki Ito, der aufgrund eines Mittelfußbruchs lange ausfällt, müssen sich also zunächst dem Konkurrenzkampf mit den arrivierten Münchner Kräften stellen.

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FC Bayern plant: Was wird aus Kingsley Coman?

Bewegung in die Kaderplanung könnte noch mal reinkommen, sollten den FC Bayern Spieler verlassen. Kingsley Coman darf den deutschen Fußballrekordmeister verlassen, sollte sich ein Abnehmer finden. Die Bayern können sich angeblich sogar vorstellen, Coman auf Leihbasis mit anschließender Kaufverpflichtung abzugeben. Der Flügelstürmer bevorzugt dem Vernehmen nach eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub Paris Saint-Germain.

Eberl machte außerdem deutlich, dass in der bevorstehenden Saison wieder mehr auf den Gesundheitszustand der Spieler geachtet wird. Man müsse die Spieler „gesund und fit haben“, meinte der Münchner Planer, der mit Blick auf die vergangene Spielzeit meinte: „Wir hatten viele verletzte Spieler, die sofort wieder in den Kader und auf den Platz zurückkehrten – mit der Gefahr eine Re-Verletzung. Das sind Dinge, mit denen wir besser umgehen müssen.“ (aoe)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Photo by FC Bayern München/Pool

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