Lob an US-Coach

Klose: "Lauf-Level hat sich unter Klinsi erhöht"

Miroslav Klose
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Miroslav Klose.

Santo Andre - Am Donnerstag trifft das DFB-Team auf die USA. Miroslav Klose hat kurz vor dem Wiedersehen mit Jürgen Klinsmann seinen ehemaligen Trainer ausdrücklich gelobt.

„Mein Lauf-Level hat sich unter dem Training von Jürgen Klinsmann enorm erhöht. Dadurch konnte ich mich besser regenerieren und verbesserte meine Fitness für die neuen Aufgaben eines Stürmers in Offensive und Defensive“, sagte der 36 Jahre alte Rekordtorjäger der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Miroslav Klose, der Sport Bild.

Am Donnerstag trifft Klose im WM-Gruppenfinale mit der deutschen Nationalmannschaft in Recife (18.00 Uhr MESZ/ZDF) auf die USA mit dem früheren Bundestrainer Klinsmann (49) auf der Bank. „Was Klinsmann vor allem forciert hatte, war das Sprint-Level für uns Stürmer. Sprint, Ausruhen, Sprint, Ausruhen - heute sprintet ein Stürmer bei Spielen bis zu 600 Meter. Dementsprechend musst du regenerieren“, so Klose weiter. Unter Klinsmann hatte Klose mit Deutschland bei der Heim-WM 2006 den dritten Platz erreicht.

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Die Fußball-WM in Brasilien ist sicher nicht ohne Probleme. Die sozialen Missstände in Brasilien, die Proteste der Menschen dagegen, die Diskussionen um Korruption im Weltfußballverband FIFA - alles zurecht ausführlich diskutiert und immer wieder analysiert. Dagegen macht der Fußball richtig Spaß. Fans können sich fast rundum freuen und gar nicht genug bekommen, wenn da nicht einige Kleinigkeiten wären, die den WM-Dauergucker ganz schön nerven können. Eine kleine, unvollständige Liste der WM-Nervereien.
CORAÇÃO: Es ist wie ein Virus: Sobald ein (brasilianischer) Fan von einer Kamera eingefangen wird, formt er ein Coração (Herz) mit seinen Händen und hält es lachend der globalen Zuschauerschaft entgegen. Immer. Sogar der belgische Torschütze Dries Mertens ließ sich davon anstecken und zeigte nach seinem 2:1-Siegtreffer gegen Algerien das Lena-Meyer-Landrut-Herz in die Runde. Und genau da liegt das Problem: Beim Eurovision Song Contest nimmt man diese Ich-habe-Euch-alle-lieb-Geste gerne hin, ja sie gehört bei diesem Halli-Galli-Spaßfest sogar fest dazu. Aber bei einer ernsten Sache wie Fußball in einem vor Testosteron überlaufenden Stadion? Bitte nicht!
FOULER PROTEST: Fußballer sind von Natur aus Unschuldslämmer. Das muss so sein. Anders lässt sich nicht erklären, warum auch nach dem gröbsten Foul der Verursacher so tut, als widerfahre ihm gerade die größte Ungerechtigkeit im Fußball seit der Schande von Gijon 1982. Mit Unschuldsmiene, hochgezogenen Schultern und von sich gestreckten Händen suggerieren selbst die bösesten Bolzplatz-Buben: Lieber Schiri, ich doch nicht. Niemals. Nimmer. Ehrlich geht anders. Deswegen, liebe Profis, eine kleine Regelkunde: Wenn Du bei einem Zweikampf den Gegner triffst, bevor Du an den Ball kommst, ist das meistens Foul. Dein Foul.
TIER-ORAKEL:  Krake Paul war cool. Er war neu, hatte Ballgefühl in allen acht Armen und lag immer richtig. Doch nach dem Tod des Tintenfisches nicht lang nach der WM 2010 überschwemmten Möchtegern-Nachfolger den Orakel-Markt. Allzu viele geschäftstüchtige Menschen erkannten das Werbepotenzial so eines Tieres - und so dürfen heutzutage Affen, Elefanten, Gürteltiere (wie passend) oder auch Schweine orakeln, was das Zeug hält. Das finden nur noch unverbesserliche Tierfreunde wirklich putzig. Wissenschaftliche Aufklärung tut Not: Weder Tier-Orakel noch Löffelverbieger Uri Geller oder Kaiser Franz Beckenbauer können den Ausgang von Fußballspielen voraussagen. Ehrlich.
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sid

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