Nationalspieler nach Dortmund

Transfer steht kurz bevor: So lautet der BVB-Plan mit Groß

Borussia Dortmund wird sich einen deutschen Nationalspieler schnappen. Doch was kann Mittelfeldspieler Pascal Groß dem BVB bringen?

Dortmund - Nach langen Verhandlungen steht Pascal Groß kurz vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund. Der BVB muss für den deutschen Nationalspieler knapp unter zehn Millionen Euro nach Brighton überweisen. Trainer Fabian Hürzeler hätte Groß gerne gehalten, zudem buhlte Eintracht Frankfurt ebenfalls um den Mittelfeldspieler. Doch die Dortmunder konnten sich mit ihrem neuen Trainer Nuri Sahin durchsetzen.

Diese Qualitäten bringt Groß mit

Warum Groß? Er bringt zunächst Laufstärke mit, ist fleißig unterwegs und kann den Spielaufbau mit seinen strategischen Fähigkeiten ankurbeln. Der 33-Jährige ist zudem flexibel einsetzbar. Er ist vor allem im zentralen Mittelfeld beheimatet, hat aber auch schon im offensiven und defensiven Mittelfeld, als Außenbahnspieler oder hängende Spitze agiert. Für einen Trainer ist eine solche Variabilität unfassbar wertvoll.

Pascal Groß überzeugte bei seinen DFB-Einsätzen.

Der gebürtige Mannheimer, der seine bisherigen 70 Bundesligapartien für die TSG Hoffenheim (fünf) und den FC Ingolstadt (65) bestritten hat, war bei Brighton oftmals Dreh- und Angelpunkt. Groß glänzt mit Beidfüßigkeit, Ball- und Passsicherheit. Er hat damit den Takt vorgegeben und entschieden, ob der Spielaufbau ruhig verläuft oder doch mit einem öffnenden Zuspiel mit viel Tempo nach vorne getragen wird. Und: 32 Tore und 52 Vorlagen in 261 Pflichtspielen für Brighton können sich sehen lassen.

Groß heizt Konkurrenzkampf im Zentrum an

Unter Sahin hat, so beobachtete der kicker, das Spiel durch die Mitte unter Sahin an Wert dazugewonnen. Ist Groß das passende Puzzleteilchen? Er könnte eine Schlüsselrolle einnehmen. Vor allem für Salih Özcan und Felix Nmecha wird die Konkurrenz dadurch noch größer. Sie werden sich deutlich steigern müssen, um auf Einsatzminuten zu kommen. Welche Spielerprofile zusammenpassen, muss Sahin in den kommenden Wochen entscheiden.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz

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