Leichtathletik
Bönener trotzen in Unna beim 18. Firmenlauf den kühlen Temperaturen
Kühl war’s. Ganz ungewöhnlich kühl für den AOK-Firmenlauf in Unna.
Unna - Ein Grund für viele der 4 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auf das Tempo zu drücken, um schnell wieder in die warme Jacke zu schlüpfen. Unter ihnen waren am Donnerstagabend auch zehn Bönener Teams. Das stärkste mit 98 Läuferinnen und Läufern war das von KiK.
Anmeldungen wieder Selbstläufer
„Das ist ein neuer Rekord“, freute sich Teamkapitänin Elena Boldt. „Bei uns fragen die meisten schon weit im Vorfeld, wann sie sich anmelden können“, spricht Saskia Schwartz-Stöffges von einem Selbstläufer. Die Kapitänin des Profil-Produzenten Welser stellte gut 59 Sportler „bunt gemischt vom Azubi bis zur Unternehmensleitung vor.“ Julian Hatbauer ist im Management des österreichischen Unternehmens unter anderem für das Werk Bönen zuständig. „Ja. In Österreich gibt es auch Firmenläufe“, bestätigte er.
Sonnenmilch bleibt im Spender
In der Alpenrepublik organisiert die AOK nicht dieses Event fürs Teambuilding. Die Krankenkasse hatte sich mit Blick in die Vergangenheit auf besseres Wetter eingestellt. „Wir haben tatsächlich für dieses Jahr Sonnenmilchspender angeschafft“, erklärte Wolfgang Röller, der die Läufe mit ins Leben gerufen hatte, „ein Kollege hat das in Holland kennengelernt, da gibt’s die am Strand.“ Nicht nötig am Donnerstag. „Aber regnen soll es laut meiner App erst ab 22 Uhr“, sah Röller das Positive. Da war die After-Run-Party beendet.
Die Ehrgeizigen haben eine Uhr dabei
„Wir sind hauptsächlich mit dem kaufmännischen Bereich vertreten“, sagte Marietta Freygemuth zur Struktur des 50-köpfigen Teams von GEA Farm Technologies, während Goran Sicmic, „Chef“ des Pharmlog-Teams „diesmal eine Mischung aus allen Abteilungen vertrat.“ Den größten Prozentsatz der Beschäftigten stellte das Statik-Büro Maaß mit neun von zwölf Mitarbeitern.
20 Minuten dauerte es, bis die letzten den Startbogen passiert hatten. Nicht von ungefähr kam deswegen der Hinweis des Veranstalters, doch auf einer Seite zu laufen, um die schnellsten Rückkehrer nicht zu behindern. Die Zeit wird zwar in Unna nicht genommen, die ehrgeizigen Sportler haben aber immer die eigene Uhr dabei.