Sputnik veröffentlicht Assange-Video

Wikileaks: Clintons Stiftung und IS aus gleicher Quelle finanziert

Washington - Ist das die angekündigte Wikileaks-Enthüllung über Hillary Clinton? Gründer Julian Assange beschuldigt Clinton nun, ihre Stiftung aus der gleichen Quelle zu finanzieren, die auch den IS unterstützt.

Es ist offenbar die Karte, die Wikileaks-Gründer Julian Assange gegen Hillary Clinton noch in der Hinterhand versteckt hielt. Vier Tage vor der Wahl des US-Präsidenten erklärt er in einem YouTube-Video des russlandnahen Nachrichtenportals Sputnik, dass die gemeinnützige Stiftung der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, Clinton Foundation, und die Terrormiliz Islamischer Staat aus denselben Quellen finanziert werden.

Zudem gebe es eine alte Email von Clinton an ihren Wahlkampfmanager John Podesta aus dem Jahre 2014, sagt Assange in dem Video. Clintons Amtszeit als Außenministerin war gerade vorbei: „In der Email steht, dass der IS von Saudi-Arabien und Katar finanziert werde, von den Regierungen Saudi-Arabiens und Katars“, so Assange.

Dabei, so sein Vorwurf, hatte es immer geheißen, dass nur einzelne Funktionäre und Prinzen der Staaten den IS finanziert haben, doch offenbar waren es tatsächlich ganze Regierungen. Clinton soll den größten Waffendeal der Welt mit Saudi-Arabien geschlossen haben - über mehr als 80 Milliarden Dollar.

Die Enthüllungen könnten dem republikanischen Kandidaten Donald Trump in die Karten spielen.

mke

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare