„Menschenansammlungen meiden“

Unruhe in Katalonien: Auswärtiges Amt warnt vor Spanien-Reise

Katalonien-Konflikt
+
Demonstranten protestieren in Barcelona gegen die Razzien der spanischen Polizei.

Angesichts der Proteste gegen die spanische Regierung rät das Auswärtige Amt Besuchern der Region Katalonien zur Vorsicht.

Barcelona - "Reisenden wird empfohlen, größere Menschenansammlungen in dieser Zeit zu meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten", erklärte das Ministerium am Donnerstag in Berlin. Wegen des von der katalanischen Regionalregierung gegen den Willen Madrids angesetzten Referendums sei insbesondere in Barcelona mit weiteren Demonstrationen zu rechnen.

Am Donnerstag waren in Barcelona erneut tausende Katalanen für das am 1. Oktober geplante Referendum zur Unabhängigkeit von Spanien auf die Straße gegangen. Madrid betrachtet die Volksabstimmung als illegal, das Verfassungsgericht hatte das in Barcelona beschlossene Referendumsgesetz für ungültig erklärt.

Bleiben Sie in unserem Live-Ticker zur Krise in Katalonien auf dem Laufenden.

Lesen Sie auch: Das passiert, wenn Katalonien die Unabhängigkeit erklärt.

AFP

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare