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Ukraine-Krieg: Mehrere starke Explosionen erschüttern Kiew – das geschah in der Nacht

Ukraine-Konflikt: Ein Mann mit Aktentasche am 14. März 2022 vor einem Wohnhaus in Kiews, das von der russischen Armee beschossen wurde.
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Der Krieg sorgt für Zerstörung in der Ukraine.

Im Ukraine-Krieg fallen weiterhin Bomben auf wichtige Städte, die Zahl der Toten steigt. Ein Überblick zum Geschehen in der Nacht und ein Ausblick auf den Tag.

Kiew - Der Beschuss von Kiew dauert an - in der ukrainischen Haupstadt waren am frühen Morgen mindestens drei starke Explosionen zu hören. Das berichten Reporter der Nachrichtenagentur AFP. Ein Journalist sah eine Rauchsäule über der Stadt aufsteigen. Aufgrund der nächtlichen Ausgangssperre war der Ort der Explosionen zunächst unklar.

Die russische Armee versucht im Ukraine-Konflikt* derzeit, die Metropole einzukesseln. In der Stadt befindet sich nach wie vor die Hälfte der einst drei Millionen Einwohner. Ein Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj* sagte am Vortag (14. März) Kiew bereite sich auf eine „erbitterte Verteidigung“ vor.

Ukraine-Krieg-News: Berichte über 2357 getötete Zivilisten in Mariupol

In der belagerten Hafenstadt Mariupol sind laut ukrainischer Seite bisher mehr als 2000 Zivilisten getötet worden. Der Stadtrat teilte mit, dass bisher 2357 Einwohner seit Beginn der Invasion ums Leben gekommen seien.

Mariupol gilt als Symbol des ukrainischen Widerstands - seit dem Beginn des Krieges im ostukrainischen Donbass 2014 wurden mehrere Versuche prorussischer Separatisten abgewehrt, die Stadt einzunehmen. Selenskyj sagte, bereits drei Tage lang würden 100 Tonnen Lebensmittel, Wasser und Medikamente für Mariupol nicht zur Stadt durchgelassen. Auch Evakuierungsversuche scheiterten bisher weitgehend.

Ukraine meldet weitere Kriegstote nach Fernsehturm-Angriff

Bei einem Raketenangriff auf einen Fernsehturm unweit der ukrainischen Großstadt Riwne wurden neun Menschen getötet, neun weitere wurden durch den Einschlag verletzt. Das Ganze habe sich bereits am Montag ereignet. Das teilte die regionale Militärverwaltung mit.

Alle Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. An diesem Dienstag (15. März) sollen die Verhandlungen im Ukraine-Krieg mit der Regierung von Wladimir Putin* fortgeführt werden. (dpa/AFP/frs) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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