„Zig Millionen Dollar“

Trump plant zum Geburtstag eine Panzer-Parade durch Washington

US-Präsident Donald Trump
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Trump rückte während seiner ersten Amtszeit von der Idee einer Militärparade ab. (Archivbild)

US-Präsident will ein Vorhaben aus seiner ersten Amtsperiode wieder aufgreifen. Dieses Mal könnten Panzer tatsächlich durch die Hauptstadt fahren.

Washington D. C. – Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump plant laut Medienberichten eine große Militärparade durch die Hauptstadt Washington – an Trumps 79. Geburtstag am 14. Juni. Der Tag fällt zufällig mit dem 250. Jahrestag der Gründung der US-Armee zusammen. Offizielle Anträge oder detaillierte Abstimmungen stehen den Berichten zufolge aber noch aus. 

Beim Portal The Hill hieß es unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsvertreter, dass derzeit Planungen für die Parade laufen, die fast vier Meilen (rund 6,4 Kilometer) vom Pentagon in Arlington im Bundesstaat Virginia bis zum Weißen Haus führen soll. Zuerst hatte die Wochenzeitung Washington City Paper über das Vorhaben berichtet.

Trump plant eine Panzer-Parade durch Washington – Kosten auf „zig Millionen Dollar“ geschätzt

Im Pentagon scheint es diesmal keine Widersprüche zu geben. Vertreter des Ministeriums haben allerdings bislang betont, dass die USA ihre Macht nicht auf die gleiche Weise demonstrieren müssen wie die autoritären Führer Russlands, Nordkoreas oder Chinas. Laut dem Washington City Paper möchte Trump diesmal nicht nur Panzer, sondern auch Kampfjets und Raketen zur Schau stellen.

Die Times berichtet, dass Expertenschätzungen zufolge die Kosten für die Durchführung der Parade, an der sieben Teilstreitkräfte beteiligt wären, voraussichtlich „zig Millionen Dollar“ betragen werden. Bereits während seiner ersten Amtszeit (2017-2021) hatte Trump eine Militärparade nach französischem Vorbild angestrebt, das Vorhaben jedoch wegen der geschätzten Kosten von rund 92 Millionen Dollar (etwa 84 Millionen Euro) wieder verworfen.

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Trump-Regierung kontaktiert Washingtons Bürgermeisterin – „Klingt tatsächlich nach einer Militärparade.“

Washingtons Bürgermeisterin Muriel Bowser bestätigte auf Nachfrage eines Journalisten, dass die Stadt von der Trump-Regierung im Zusammenhang mit einer geplanten Parade kontaktiert worden sei. Ob es sich dabei um eine Militärparade handle, wisse sie jedoch nicht. Als der Journalist anmerkte, dass die Parade am Pentagon starten solle, entgegnete Bowser: „Okay, dann klingt es tatsächlich nach einer Militärparade.“ Ein Armeevertreter bestätigte The Hill zufolge die Streckenlänge – betonte aber, dass die Pläne noch nicht endgültig beschlossen seien. (dpa/jal)

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