Der F-22 Raptor Nachfolger
„Tödlichstes Flugzeug jemals“: Trump kündigt F47-Kampfjet der 6. Generation an
Donald Trump persönlich präsentiert den neuen Stolz der US-Luftwaffe. Der Kampfjet F-47 soll die ganze Konkurrenz in den Schatten stellen.
Washington, D.C. – Die USA wollen ihre technologische Vormachtstellung in der Luft weiter ausbauen. Bei einer Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat Donald Trump am Freitag (21. März) einen neuen Super-Kampfjet angekündigt. Die F-47 soll die 6. Generation der Militärjets einläuten und den F-22 Raptor ersetzen. Bisher setzte das Pentagon bei ihren Jets der 5. Generation auf das US-Rüstungsunternehmen Lockheed Martin. Den neuen Superjet soll allerdings der US-Flugzeugbauer Boeing entwickeln.
Viel bekannt ist über den neuen Kampfjet noch nicht. Mit Details hielt sich auch der Präsident bei der Pressekonferenz im Weißen Haus bedeckt. Trump betonte aber: „Nichts auf der Welt kommt auch nur annähernd an sie heran. Etwas Derartiges hat noch niemand gesehen.“ Das Programm zur Entwicklung der F-47 heißt „Next Generation Air Dominance“ (NGAD).
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Donald Trump erklärt F-47 zum „tödlichsten Flugzeug“ jemals
Die große Überraschung der Konferenz mit Trump und Hegseth war, dass Boeing und nicht Lockheed Martin den Auftrag erringen konnte, den hochmodernen Kampfjet zu bauen. „Nach einem strengen Wettbewerb zwischen einigen der besten amerikanischen Luft- und Raumfahrtunternehmen wird die Air Force den Auftrag für die nächste Generation der Luftüberlegenheitsplattform an Boeing vergeben“, sagte Trump. Weiter erklärte er die F-47 als „tödlichstes Flugzeug“, das jemals gebaut wurde.
Eine experimentelle Version des Jets fliege bereits seit fast fünf Jahren. Verteidigungsminister Pete Hegseth fügte hinzu, das Programm zur Entwicklung des Jets sende eine klare Nachricht an alle US-Verbündeten: „Wir gehen nirgendwo hin“. Der Jet sei ein Geschenk an die kommenden Generationen Amerikas, fuhr der ehemalige Fox News Moderator fort.
Milliarden-Programm zur Entwicklung des Jets: Boeing setzt sich gegen Lockheed Martin durch
Die bisherigen Kampfjets der 5. Generation produziert Lockheed Martin. Die F-47 soll der Nachfolger des F-22 Raptors werden. Doch bis das Flugzeug tatsächlich die Produktion bei Boeing antritt, wird es wohl noch dauern. Die Entwicklung des Raptors beispielsweise begann 1981, bis der Jet 2005 in den Dienst gestellt wurde. Die Entwicklung der F-35 dauerte sogar noch länger und hatte ihre Ursprünge ebenfalls in den 80er Jahren. Offiziell eingeführt wurde das Flugzeug erst 2015.
Für das NGAD-Programm soll Boeing rund 20 Milliarden US-Dollar bekommen. Der F-47 Kampfjet soll, wenn fertiggestellt, ca. 300 Millionen Dollar pro Stück kosten, berichtet die Militärfachzeitschrift TWZ.
In Europa sind aktuell vor allem die F-35 Jets im Gespräch. In den vergangenen Wochen machte ein Gerücht aus Kreisen der US-Politik die Runde, Washington könne den Kampfjet aus der Ferne per „Kill-Switch“ abschalten. Das Pentagon und Lockheed Martin dementierten die Berichte jedoch. Auch Deutschland hatte kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs 35 der Flugzeuge geordert. Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte am Freitag, er halte am Kauf der Jets fest. Zum Vergleich: der heimische Eurofighter Typhoon ist lediglich ein Jet der 4. Generation. (sischr)
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