"Greifbare Solidarität"

Syrien-Konferenz bringt Zusagen von sechs Milliarden Dollar

Internationale Syrien-Konferenz in Brüssel
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Außenminister Sigmar Gabriel (r.) und EU-Kommissar Johannes Hahn bei der internationalen Konferenz zum Syrien-Konflikt in Brüssel.

Bei der internationalen Syrien-Konferenz haben die Teilnehmerländer insgesamt sechs Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Euro) zur Versorgung von Flüchtlingen in diesem Jahr zugesagt.

Bei der internationalen Syrien-Konferenz in Brüssel haben die Teilnehmerländer insgesamt sechs Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Euro) zur Versorgung von Flüchtlingen in diesem Jahr zugesagt. Dies sei "eine beeindruckende Zahl", die "greifbare Solidarität" zeige, sagte der für humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissar, Christos Stylianides, am Mittwoch zum Abschluss der Konferenz. "Endgültiges Ziel" müsse es aber sein, "so schnell wie möglich eine politische Lösung" für den Konflikt zu erreichen. 

Unklar: Geht es um zusätzliche Gelder oder Hilfsmittel aus früheren Zusagen?

Die EU und ihre Mitgliedstaaten sagten bei der Konferenz mit 70 Ländern und Organisationen für die Flüchtlinge in Syrien und in Nachbarländern insgesamt 1,3 Milliarden zu, wie Stylianides weiter sagte. Es blieb aber auch beim Gesamtbetrag von sechs Milliarden Dollar zunächst unklar, ob alle versprochenen Gelder zusätzlich bereit gestellt werden oder teils aus früheren Zusagen stammen. 

Deutschland hatte bei der Konferenz zusätzlich zu bisherigen Zusagen 1,169 Milliarden Euro für die kommenden Jahre versprochen. Bei der Vorläufer-Konferenz in London im vergangenen Jahr hatte die internationale Gemeinschaft insgesamt über zwölf Milliarden Dollar (heute 11,3 Milliarden Euro) bis zum Jahr 2020 zugesagt. Sechs Milliarden Dollar davon waren für das vergangene Jahr vorgesehen.

afp

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