Sondersitzung

Nach Paris-Anschlägen: Koalition berät über Kampf gegen IS

Kanzlerin Merkel und SPD-Fraktionschef Oppermann sprechen im Bundestag in Berlin.
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Kanzlerin Merkel und SPD-Fraktionschef Oppermann sprechen im Bundestag in Berlin.

Berlin - Die Koalitionsfraktionen werden am Nachmittag in Sondersitzungen über die Beteiligung Deutschlands am Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat beraten.

Die Sitzungen der CDU/CSU und der SPD um 17.00 Uhr stehen unter dem Titel «Unterstützung Frankreichs im Kampf gegen den Terror», erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Fraktionskreisen. Darin werde die Bundesregierung über die Ergebnisse des Treffens von Frankreichs Präsident François Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend informieren. Es wird erwartet, dass Merkel selbst an den Sitzungen teilnimmt.

Hollande hatte Deutschland mit deutlichen Worten zu mehr Einsatz im Anti-Terror-Kampf in Syrien und im Irak aufgefordert. «Falls Deutschland weiter gehen könnte, wäre das ein sehr gutes Signal», sagte er. Merkel deutete eine mögliche Ausweitung des Engagements an. «Der Islamische Staat muss mit militärischen Mitteln bekämpft werden.»

Im Gespräch sind nach dpa-Informationen die Entsendung von Aufklärungsflugzeugen vom Typ «Tornado», Flugzeugen zur Betankung von Kampfjets der Anti-IS-Koalition sowie Hilfe bei der Satellitenaufklärung von Angriffszielen. Spekuliert wurde auch über einen Marine-Einsatz. Die Franzosen haben ihren Flugzeugträger «Charles de Gaulle» ins östliche Mittelmeer geschickt. Möglich wäre die Unterstützung durch eine deutsche Fregatte.

dpa

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