Debatte um politische Zukunft

Streit bei der CSU: Söder verteidigt Kritik an CSU-Chef Seehofer

Plenarsitzung im Landtag
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Markus Söder: „Es ist völlig normal, dass ein Ergebnis in einer solchen Dimension zu Sorge und Äußerungen an der Parteibasis führt.“

Nach dem schlechten Abschneiden der CSU bei der Bundestagswahl, werden Forderungen nach einem Rücktritt von Parteichef Seehofer laut. Kommt jetzt eine Personaldebatte?

München - Bayerns Finanzminister Markus Söder hat die offene Kritik und die Rücktrittsforderungen an CSU-Chef Horst Seehofer verteidigt. „Man muss Mitglieder und Wähler verstehen. Nach einem solchen Ergebnis kommt erst der Schock, dann folgen Kritik und Unzufriedenheit“, sagte er den „Nürnberger Nachrichten“ (Freitag). Es sei völlig normal, dass ein Ergebnis in einer solchen Dimension zu Sorge und Äußerungen an der Parteibasis führe.

Darüber hinaus sei es richtig, die Debatte um die politische Zukunft von Seehofer bis zum CSU-Parteitag Mitte November in Nürnberg zu unterbrechen. „So hat es Horst Seehofer vorgeschlagen und so haben wir es in der Fraktion beschlossen.“

dpa

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