K-Frage endgültig entschieden

SPD-Vorstand nominiert Scholz einstimmig als Kanzlerkandidat

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, l), steht neben den SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken und Lars Klingbeil, bei einer Pressekonferenz im Willy-Brandt-Haus.
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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, l), steht neben den SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken und Lars Klingbeil, bei einer Pressekonferenz im Willy-Brandt-Haus.

Olaf Scholz (SPD) wird auch der bei der Bundestagswahl 2025 als Kanzlerkandidat ins Rennen gehen. Der SPD-Vorstand hat den Kanzler offiziell nominiert.

Berlin – Das Präsidium und der Bundesvorstand der SPD hat Bundeskanzler Olaf Scholz jetzt auch offiziell als Kanzlerkandidat der Partei für die Bundestagswahl 2025 nominiert. Wie es aus Parteikreisen heißt, fiel die Entscheidung für Scholz im Bundesvorstand am Montag einstimmig aus. Scholz‘ Nominierung konnte erfolgen, nachdem Verteidigungsminister Boris Pistorius in der vergangenen Woche verkündet hatte, er stehe nicht für eine Kandidatur bereit. Zuvor hatte mehrere Abgeordnete eine Nominierung von Pistorius gefordert, der in den Umfragen deutlich vor Scholz liegt.

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Scholz erneut Kanzlerkandidat: SPD-Vorstand nominiert Kanzler einstimmig

Auch durch das SPD-Präsidium wurde Scholz dem Vernehmen nach nominiert. Dort fand aber keine Abstimmung ab. Als Kanzlerkandidat bestätigt werden soll er dann auf einem SPD-Parteitag am 11. Januar in Berlin. Die vorgezogene Bundestagswahl 2025 soll am 23. Februar 2025 stattfinden. Als letzte Hürde steht dafür noch die Vertrauensfrage im Bundestag aus.

Nach dem Bruch der Ampel-Koalition Anfang November war in der SPD eine Debatte geführt worden, ob Scholz der richtige Kanzlerkandidat sei. Angesichts schwacher Umfragewerte des Amtsinhabers hatte sich eine Reihe von Parteivertretern für Pistorius ausgesprochen. Dieser teilte dann aber am Donnerstag mit, er stehe nicht zur Verfügung.

Scholz führt SPD in die Bundestagswahl 2025 – schwieriger Wahlkampf steht bevor

Scholz steht nun vor einem schwierigen Wahlkampf um den erneuten Einzug ins Kanzleramt. Die SPD kommt derzeit in den Umfragen nur auf Werte zwischen 14 und 16 Prozent. Die Union mit ihrem Kanzlerkandidaten Friedrich Merz (CDU) steht bei deutlich über 30 Prozent, die AfD mit 17 bis 19 Prozent auf Platz zwei. (fd mit dpa)

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