Ukraine-Krieg

Russischer TV-Moderator droht Großbritannien: Invasion könnte „bis Stonehenge“ gehen

Der russische Fernsehmoderator und Propagandist Wladimir Solowjow auf einem Bildungsmarathon im Mai. (Archivfoto)
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Der russische Fernsehmoderator und Propagandist Wladimir Solowjow auf einem Bildungsmarathon im Mai. (Archivfoto)

Der russische Propagandist Wladimir Solowjow droht Großbritannien mit militärischer Vergeltung. Sein Augenmerk richtet er dabei auf Außenministerin Liz Truss.

Moskau/London – Ein russischer Fernsehmoderator mit engen Verbindungen zu Wladimir Putin hat Großbritannien gedroht und behauptet, dass die britische Insel schon bald einer russischen Invasion zum Opfer fallen könnte. Wladimir Solowjow, der als „Putins Stimme“ bekannt ist, drohte dabei insbesondere Außenministerin Liz Truss. Dies berichtet die britische Tageszeitung Daily Mirror.

„Wo werden wir aufhören? Nun, wie ich heute schon sagte, vielleicht in Stonehenge. Liz Truss, sagt, sie ist diejenige, die den Krieg führt“, sagte Solowjow auf die Frage des ukrainischen Politologen Wasil Wakarow, wann Russland den Ukraine-Krieg beenden werde.

Die britische Außenministerin ist den russischen Staatsmedien bereits seit Monaten ein Dorn im Auge, da die Tory-Politikerin sich seit Kriegsausbruch weigerte, Kompromisse mit dem russischen Präsidenten einzugehen. Ihr Moskauer Amtskollege Sergej Lawrow verspottete Truss zudem noch vor Kriegsbeginn, als er nach Gesprächen mit ihr behauptete, es sei „wie das Gespräch mit einem Tauben, der zwar hier ist, aber nicht hört“.

Ukraine-Krieg: TV-Moderator Solowjow fordert erneuten Angriff auf Kiew

Solowjow, der sich zuletzt noch über die mangelnde Drohnen-Ausstattung echauffierte, forderte außerdem, Kiew erneut anzugreifen – nur wenige Wochen, nachdem die russischen Streitkräfte in der ukrainischen Hauptstadt auf heftigen Widerstand stießen und Moskau den Befehl zum Rückzug geben musste. Anonymen, Kreml-nahen Quellen zufolge, soll demnächst jedoch tatsächlich ein zweiter Großangriff auf Kiew geprüft werden.

Ukraine-Besuche im Krieg – Die Politik zeigt Solidarität

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit den Staats- und Regierungschefs des Europäischen Rates während einer gemeinsamen Pressekonferenz  im März 2022.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besuchte am 08. April ein Massengrab in der Stadt Butscha.
Wolodymyr Selenskyj (links) und Karl Nehammer in Kiew am 09. April 2022
Der britische Premierminister Boris Johnson besuchte die Ukraine, um seine Solidarität auszudrücken
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Es war nicht das erste Mal, dass in einer Sendung von Wladimir Solowjow Drohungen gegen andere Staaten ausgesprochen wurden. So behauptete der ehemalige Duma-Abgeordnete Juri Schwytkin vor Kurzem, Russland könne „das gesamte Vereinigte Königreich in zwei Minuten“ mittels Atomwaffen auslöschen. (nak)

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