Zwei Verletzte

Explosion in russischer Sprengstofffabrik - mindestens sechs Tote

Die Explosion ereignete sich in der Sprengstofffabrik des Herstellers Promsintez.
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Die Explosion ereignete sich in der Sprengstofffabrik des Herstellers Promsintez.

Die russische Stadt Tschapajewsk im Oblast Samara wird von einer Explosion erschüttert. Sechs Mitarbeiter sterben in einer Sprengstofffabrik.

Tschapajewsk – In Russland ist zu einer schweren Explosion in einer Produktionsstätte für Sprengstoffe gekommen. Notfalldienste des Landes meldeten am Freitag (7. Juli) nach übereinstimmenden Berichten russischer Medien sechs Tote und zwei Verletzte, infolge eines Unfalls in einer Sprengstofffabrik in Zentralrussland.

Russische Sprengstofffabrik fliegt in die Luft: Sechs Mitarbeiter sterben

Die Explosion habe sich in der Stadt Tschapajewsk im russischen Oblast Samara, in der Fabrik eines der größten industriellen Hersteller Promsintez, ereignet. Das meldete unter anderem die staatliche Agentur Ria Nowosti. Als Mitarbeiter der Fabrik Ausrüstung demontiert hätten, um Reparaturen durchzuführen, sei es zu der Explosion gekommen, teilten namentlich nicht genannte Quellen der Agentur mit.

Das russische Nachrichtenportal Baza berichtete, eine Pipeline, die die Fabrik mit Stickstoff versorge, sei während den Reparaturarbeiten explodiert. Die staatliche Agentur Tass schrieb in ihrem Bericht zum Vorfall, während Schweißarbeiten an der Pipeline, die explosive Rückstände enthalten könne, sei es zu der Explosion gekommen. Nach der Detonation habe es kein Feuer gegeben. Laut dem Oppositionsportal Meduza sind in der Fabrik rund 1300 Menschen beschäftigt. Ob die Explosion Auswirkungen auf die Versorgung russischer Truppen im Ukraine-Krieg hat, ist bislang nicht bekannt. (bb)

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