Internetplattform "Vroniplag"

Plagiatsvorwurf gegen Minister Gerd Müller

Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU).
+
Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU).

Berlin - Fliegt jetzt der nächste Politiker auf, der bei seiner Doktorarbeit  geschummelt haben soll? Die Plagiatsjäger der Internet-Plattform "Vroniplag" haben Entwicklungshilfeminister  Gerd Müller im Visier.

Der CSU-Minister aus dem Allgäu soll bei seiner Doktorarbeit mit unlautereren Mitteln gearbeitet haben, das berichtet unter anderen die Online-Seite der Augburger Allgemeinen.

Müller soll eine Textpassage seiner Arbeit abgeschrieben haben: „Da gibt es handwerkliche Fehler“, sagte Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder zu „Bild“. Müller wies die Plagiatsvorwürfe als „nicht nachvollziehbar“ zurück.

Der Minister begrüße es, dass sich der Ombudsmann der Universität Regensburg der Vorwürfe annehme, dies werde für Klarheit sorgen, so seine Sprecherin in der „Welt“.

Die Doktorarbeit mit dem Titel „Die Junge Union Bayern und ihr Beitrag zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung“ hatte Müller 1987 in Regensburg eingereicht.

dpa/js 

Diese Politiker(innen) sind ihren Doktortitel los

Diese Politiker(innen) sind ihren Doktortitel los

Die Affäre um Karl-Theodor zu Guttenberg war Vorlage für einen Satire-Film, der im März auf Sat.1 ausgestrahlt wird.
Silvana Koch-Mehrin, Europa-Parlament, Fehlzeiten, Plagiatsaffäre
FDP-Politiker Jorgo Chatzimarkakis stolperte im Juli 2011 über Plagiate in seiner Dissertation. Die Universität Bonn entzog ihm den Doktortitel.
Die Universität Bonn entzog FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos den Doktortitel im April 2012. Sie soll systematisch nicht ordnungsgemäß zitiert haben. Gegen das Plagiatsurteil hat Mathiopoulos geklagt.
Diese Politiker(innen) sind ihren Doktortitel los

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare