Email-Leak als Beweis?

Obama: Russland könnte US-Wahl durch Hacker beeinflussen

US-Präsident Barack Obama
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US-Präsident Barack Obama.

Washington - US-Präsident Barack Obama hält es für möglich, dass Russland aktiv versucht, die Wahlen in den USA zu beeinflussen.

In einem Interview des Senders NBC am Dienstag schloss Obama nicht aus, dass Russland hinter dem Hacking von E-Mails beim Vorstand der US-Demokraten steckt.

Die Veröffentlichung der E-Mails durch die Enthüllungsplattform Wikileaks kurz vor Beginn des Parteitages in Philadelphia hatte großen Wirbel ausgelöst. Daraus ging hervor, dass der Parteivorstand von vornherein stark zugunsten von Hillary Clinton voreingenommen war. Das hatte ohnehin enttäuschte Anhänger ihres unterlegenen Rivalen Bernie Sanders neu erzürnt.

Obama verwies darauf, dass die Bundespolizei FBI zwar noch ermittle, aber Experten das Hacking Russland zuschrieben. Es sei möglich, dass Kremlchef Wladimir Putin den Republikaner Donald Trump einer demokratischen Präsidentin Hillary Clinton vorziehe.

„Ich stütze mich auf das, was Mr. Trump selber gesagt hat“, so Obama. „Und ich glaube, dass Trump drüben in Russland eine ziemlich positive Berichterstattung erhalten hat.“

Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte eine Verwicklung Moskaus in die Affäre kurz zuvor dementiert.

dpa

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