Letzte Ergebnisse

Letzter Swing State ausgezählt – Trumps vollendet Erfolg bei US-Wahl

Der Swing State Arizona war ein Schlachtfeld bei der US-Wahl. Die Ergebnisse liegen nun auch dort vor – und sie verstärken Trumps Triumph.

Washington – Die letzten Ergebnisse der US-Wahl liegen vor: Donald Trump hat bei der US-Präsidentschaftswahl auch im Swing State Arizona gewonnen. Damit hat der Republikaner in allen sieben umkämpften US-Bundesstaaten gesiegt und die für den Wahlsieg notwendige Anzahl von mindestens 270 Wahlleuten deutlich überschritten.

Letzter Swing State ist ausgezählt – Trump vollendet beispiellosen Siegeszug bei US-Wahl

Mit den elf Wahlleuten aus Arizona erhöht sich Trumps Gesamtzahl auf 312 Wahlleute, während seine demokratische Kontrahentin Kamala Harris auf 226 Wahlleute kommt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen.

Arizona, einst eine sichere Bastion der Republikaner, hat sich in den letzten Jahren zu einem der entscheidenden Swing States entwickelt. Während Trump bei der US-Wahl 2016 die Wahlleute Arizonas gegen Hillary Clinton sichern konnte, gingen sie 2020 mit einem knappen Vorsprung an den Demokraten Joe Biden. Doch bei der aktuellen Wahl konnte Trump den Bundesstaat zurückgewinnen, was seinen umfassenden Wahlerfolg unterstreicht.

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat einen Zollsatz von 10 bis 20 Prozent auf Importe aus Europa

Donald Trump verfügt nach Ergebnissen der US-Wahl über beispiellose Macht

Neben Arizona zählten auch Pennsylvania, Michigan, Wisconsin, North Carolina, Georgia und Nevada zu den entscheidenden Swing States, die Trump allesamt gewinnen konnte. Diese Erfolge sind ein wesentlicher Bestandteil seines umfassenden Wahlerfolgs. Laut CNN und NBC hat Trump zudem die Mehrheit der landesweit abgegebenen Stimmen (popular vote) erhalten, was seit 2004 keinem republikanischen Kandidaten mehr gelungen war.

Die republikanische Partei konnte bei der gleichzeitig stattfindenden Kongresswahl auch die Mehrheit im Senat erringen und hat gute Chancen, ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus zu verteidigen. Mit beiden Kongresskammern auf seiner Seite sowie einem konservativ dominierten Supreme Court im Rücken verfügt Trump über eine Machtfülle, die nur wenigen US-Präsidenten vor ihm vergönnt war. Zahlreiche Prominente haben auf Donald Trumps Wahlsieg reagiert.

Trump kann mit Siegeszug bei US-Wahl seine politische Agenda durchziehen

Der Wahlerfolg in allen Swing States und die Mehrheit im Senat sind zentrale Elemente von Trumps Strategie, seine politische Agenda in den kommenden Jahren durchzusetzen. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich diese Machtfülle auf die politische Landschaft der USA auswirken wird. Ein erstes Wahlversprechen hat Trump nicht eingelöst. (smu)

Rubriklistenbild: © Evan Vucci/AP/dpa

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