Kein Minister mehr

Lauterbach im Raumfahrt-Ausschuss: Neuer Job nach Ampel-Aus

Landesparteitag der SPD in Nordrhein-Westfalen mit Karl Lauterbach
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Hoch hinaus für Lauterbach? Der ehemalige Gesundheitsminister soll jetzt einen Posten in der Raumfahrt übernehmen.

Im Zuge des Regierungswechsels wurden die Ministerämter neu verteilt. Einige ehemalige Kabinettsmitglieder nehmen nun neue Aufgaben in Angriff.

Berlin – Mit dem Regierungswechsel wurden die Ministerien neu besetzt. Die bisherigen Ministerinnen und Minister räumten ihre Ämter. Viele von ihnen haben bereits konkrete Vorstellungen darüber, wie es beruflich für sie weitergeht, nachdem die Ampel-Koalition gescheitert ist. So auch Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach.

Die Ministerinnen und Minister der CDU/CSU und der SPD haben bereits ihre Ämter besetzt und gehen der Arbeit nach. Zuvor war Friedrich Merz bei der Wahl zum Bundeskanzler am 6. Mai 2025 im ersten Wahlgang gescheitert. Im zweiten Wahlgang hat er dann doch die nötigen Stimmen erhalten. Die Ex-Ministerinnen und -Minister verfolgen verschiedene Pläne für die Zeit nach ihrem Amt.

Minister unter Merz: Komplette Liste des Kabinetts – von Klingbeil bis zu „neuen Gesichtern“

17 Ministerinnen und Minister, dazu ein Bundeskanzler namens Friedrich Merz: Sie bilden das Kabinett der Koalition aus CDU, CSU und SPD und damit die 25. Bundesregierung Deutschlands.
Fritze Merz Kabinett CDU CSU Minister
Thorsten Frei Kanzleramtsminister Merz Kabinett
Johann Wadephul Außenminister Merz Kabinett
Minister unter Merz: Komplette Liste des Kabinetts – von Klingbeil bis zu „neuen Gesichtern“

Neue Regierung: Ex-Gesundheitsminister Lauterbach soll Mitglied im Ausschuss für Raumfahrt werden

Die Ampel-Regierung scheiterte im November. Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz hatte den Finanzminister Christian Lindner aus dem Amt entlassen. Infolgedessen zog sich die FDP vollständig zurück, die ganze Regierung ging in die Brüche. Die Ministerinnen und Minister führten allerdings ihre Ämter bis zu der neuen Kanzlerwahl. Einige von ihnen haben jetzt neue Bereiche gefunden, denen sie sich widmen möchten.

Karl Lauterbach, der als Gesundheitsminister im Kabinett von Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz diente, wird künftig laut Bild-Informationen als Mitglied im Ausschuss für Forschung, Technologie und Raumfahrt tätig sein. Die neue Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wird am Donnerstag ihre Agenda im Bundestag vorstellen. Einen Tag zuvor, am Mittwochvormittag, soll Bundeskanzler Friedrich Merz seine erste Regierungserklärung abgeben.

Es war Lauterbachs „Traumjob“: CDU-Politikerin Nina Warken übernimmt das Gesundheitsministerium

Warken dankte dem scheidenden Minister Lauterbach, der seine Arbeit mit sehr viel Fachexpertise und Leidenschaft verfolgt habe. Sie wolle auch offen ansprechen, dass sie nicht von Haus aus Gesundheitspolitikerin sei, sagte die Juristin bei der Übergabe. Ihr Arbeitsschwerpunkt habe in der Innen- und Rechtspolitik gelegen. Aber auch da habe es Schnittstellen, etwa bei der Einwanderung von Fachkräften oder dem Infektionsschutzgesetz gegeben. 

Bei der Amtsübergabe sagte Lauterbach zum Abschied: „Für mich, als Arzt, Wissenschaftler und Gesundheitspolitiker, war das Amt des Bundesgesundheitsministers, wenn man so will, ein Traumjob. Es war mir eine Ehre und ein Privileg.“ 

Merz‘ Regierung übernimmt das Amt: Ex-Minister widmen sich neuen Aufgaben

Hubertus Heil (SPD) wird laut Bild-Informationen künftig im Auswärtigen Ausschuss tätig sein. Der Politiker möchte sich außerdem aus dem Vorstand der SPD zurückziehen. Beim Parteitag im Juni wird er nicht erneut für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden kandidieren, wie der frühere Bundesarbeitsminister der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung mitteilte. Heil war Bundesarbeitsminister zunächst unter Angela Merkel und später unter Olaf Scholz. Seine Nachfolgerin ist Bärbel Bas (SPD).

Die ehemalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) soll laut Bild-Informationen künftig dem Ausschuss für Kultur und Medien angehören. Ihr Nachfolger im Amt ist Alexander Dobrindt (CSU). Nur wenige Tage nach seiner Vereidigung verbot der neue Bundesinnenminister die derzeit größte Gruppierung der sogenannten Reichsbürger und Selbstverwalter. (jal/dpa)

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