Medienbericht

Guttenberg: CSU-Wahlkampf als Test für Politik-Comeback

Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, r) mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer im März in Neufahrn.
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Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, r) mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer im März in Neufahrn.

München - Laut einem Medienbericht sollen die Auftritte von Karl-Theodor zu Guttenberg im CSU-Wahlkampf der Test für ein mögliches Politik-Comeback sein.

Der ehemalige Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird nach «Focus»-Informationen stärker in den Wahlkampf der CSU eingebunden als bislang bekannt.

So soll Guttenberg im August und September in allen sieben bayerischen Regierungsbezirken als Redner bei Veranstaltungen auftreten, heißt es. Sein Einsatz werde in der CSU auch als Test gesehen, wie gut der 2011 wegen einer Plagiatsaffäre zurückgetretene Ex-Politiker heute bei den Wählern ankomme. Vom Zuspruch bei den Veranstaltungen hänge seine Rückkehr in ein öffentliches Amt ab.

Guttenbergs Einsätze im Wahlkampf in Neufahrn angekündigt 

Über eine Rückkehr Guttenbergs in die Politik wird seit langem spekuliert. CSU-Chef Horst Seehofer holte ihn in seinen außenpolitischen Beraterkreis. Anfang März gab es in Neufahrn ein demonstratives Treffen (mehr Informationen bei Merkur.de), bei dem beide das Engagement Guttenbergs im Wahlkampf ankündigten. «Er strebt ja jetzt keine Position an, sondern er will seiner Familie helfen, seiner CSU», sagte Seehofer damals.

Guttenberg war 2011 zurückgetreten, weil er seine Doktorarbeit in Teilen abgeschrieben und dann herumlaviert hatte, als dies bekannt wurde. Er zog sich aus der aktiven Politik zurück und lebt mit seiner Familie in den USA, wo er eine Beratungs- und Investmentfirma hat.

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