Das iranische Waffenarsenal

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Präsident Ahmadinedschad hat am Sonntag den Auftrag für die Produktion von hochangereichertem Uran erteilt - eine Geste der Provokation nach den Signalen des Einlenkens vor der Münchner Sicherheitskonferenz.
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Der Iran unterhält mit mehr als 520 000 Mann die größte Streitmacht im Nahen Osten.
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Noch bedrohlicher erscheint den Nachbarn und den Westmächten das abgeschirmte Nuklearprogramm des Landes.
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Der Westen befürchtet, dass das Mullah-Regime in den Besitz von Atomwaffen gelangen will.
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Raketen, die solche Massenvernichtungswaffen wohl transportieren könnten, hat der Iran bereits.
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Im Arsenal sind mehrere hundert Geschosse der Typen Schahal 1 und 2, die bis zu 330 und 700 Kilometer weit reichen.
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Mit den mehrstufigen Raketen Schahab 5 und 6 (auf dem Bild eine Shahab 3) könnten die Iraner sogar Städte in Mitteleuropa angreifen.
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Für den Bau einer einsatzfähigen Interkontinentalrakete benötigt der Iran jedoch noch zehn bis 15 Jahre, vermuten westliche Experten.
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Ausgangsbasis für die Herstellung von Atomwaffen ist hoch angereichertes Uran, das iranische Wissenschaftler in den Nuklearfabriken Natans und Ghom herstellen.
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Der Westen bezweifelt, dass das Atomprogramm wie behauptet nur friedlichen Zwecken dient.

München - Neue Runde im Atomstreit im Jahr 2010: Der Iran will mit der Produktion von hoch angereichertem Uran beginnen. Mehr zum iranischen Nuklearprogramm.

Rubriklistenbild: © dpa

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