Ausgewählte US-Produkte
Handelsstreit mit Trump: EU verschiebt die Gegenzölle
Brüssel wollte schnell auf erste US-Strafzölle reagieren. US-Präsident Trump hatte sich im Handelskonflikt siegessicher gezeigt.
Brüssel – Im Handelsstreit mit den USA verschiebt die EU ihre Gegenzölle auf US-Produkte um zwei Wochen auf Mitte April. „Die am 12. März von der EU verkündeten Gegenmaßnahmen werden alle Mitte April in Kraft treten“, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel an diesem Donnerstag (20. März). Die Verschiebung der ursprünglich für den 1. April geplanten Aufschläge gebe der EU „mehr Zeit“ für Verhandlungen mit der US-Regierung.
EU-Extrazölle im Handelskrieg mit US-Regierung – Trump reagierte bereits
Brüssel reagierte mit Gegenzöllen auf ausgewählte US-Produkte wie Jeans, Whiskey und Motorräder, die ab dem 1. April greifen sollten und nun verschoben wurden. US-Präsident Donald Trump drohte infolge der Gegenmaßnahmen wiederum mit Zöllen in Höhe von 200 Prozent auf Wein, Champagner und andere alkoholische Getränke.
Die EU-Extrazölle könnten auch aus den USA importierte Agrarprodukte wie Geflügel, Rindfleisch, bestimmte Meeresfrüchte, Nüsse, Eier, Milchprodukte, Zucker und Gemüse treffen.
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Trump-Regierung im Handelskrieg: EU-Gegenzölle sollen Republikaner-Bundesstaaten treffen
Die EU-Zölle sind dieselben, die bereits während Trumps erster Amtszeit als Reaktion auf damalige US-Aufschläge auf Stahl und Aluminium eingeführt worden waren. Sie sollen besonders republikanisch geführte US-Bundesstaaten treffen und in den kommenden Wochen weiter ausgeweitet werden.
Der Handelskrieg von Trump mit Strafzöllen trifft auch Verbraucher in Deutschland
Die Unsicherheit an den Börsen weltweit wegen des von Trump angezettelten Handelskrieges treibt aktuell den Goldpreis in die Höhe. In unsicheren Zeiten gilt Gold als sichere Anlage. Der US-Präsident geht mit Zöllen und deren Androhungen gegen Handelspartner der USA vor, um Zugeständnisse zu erzwingen.
Einfuhrzölle wirkten sich teilweise auf die Verbraucherpreise aus, sagte der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH), Björn Fromm der Nachrichtenagentur dpa. „Das ist Gift in der gegenwärtigen Lage. Handel und Verbraucher profitieren vom freien Warenverkehr. Handelskriege kennen am Ende immer nur Verlierer. “(frs mit Agenturen)
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