US-Präsident historisch unbeliebt
Aktuelle US-Umfrage: Donald Trumps Zustimmungswerte fallen
Donald Trump verfolgt in den USA einen unerbittlichen politischen Kurs. Es scheint, dass viele in den Vereinigten Staaten seinen Stil nicht schätzen.
Washington, D.C. - Selbst Spitzenpolitiker anderer Länder machen keinen Hehl daraus. Donald Trump, der 47. Präsident der USA, ist international umstritten. Rigide Zollpolitik, aggressive Rhetorik, knallharte Gangart gegen eigentlich Verbündete – der Politikstil des 78-Jährigen von der Republikanischen Partei polarisiert.
Neue Umfrage aus den USA: Amerikaner nach 100 Tagen immer unzufriedener mit Donald Trump
Und zwar offenbar nicht nur international, sondern auch in den Vereinigten Staaten selbst. Darauf lässt eine neue Umfrage zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit der Arbeit ihres Staatsoberhauptes schließen. So ergab eine Umfrage im Auftrag des US-Senders CNN die schlechtesten Zustimmungswerte für einen US-Präsidenten seit Jahrzehnten.
Konkret: Laut dieser Umfrage sind nur 41 Prozent der Befragten mit Trumps Bilanz in seinen ersten 100 Tagen im Amt zufrieden. 45 Prozent sind dagegen unzufrieden. Wie CNN berichtet, ist dies der schlechteste Wert seit der Amtszeit des ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower.
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Politik von Donald Trump: Neue Umfrage zeigt geringste Zustimmung seit Eisenhower
Der 34. Präsident der Vereinigten Staaten und frühere Armee-General hatte einst zwischen 1953 und 1961 regiert. Laut des US-Senders sind die Zustimmungswerte des Regierungschefs und Oberbefehlshabers, der in der föderalen, präsidentiellen und konstitutionellen Republik per Verfassung weitreichende Befugnisse hat, seit Wochen am Sinken. Demnach seien im Februar noch 48 Prozent der Befragten und im März 45 Prozent mit der Arbeit Trumps zufrieden gewesen.
Trump hatte das höchste Staatsamt ein nach einem deutlichen Wahlsieg gegen Kamala Harris (Demokratische Partei) und nach seiner ersten Amtszeit von 2017 bis 2021 zum zweiten Mal angetreten. Außenpolitisch tritt der Unternehmer geradezu aggressiv auf. So brachte er eine mögliche Annexion Kanadas in die politische Debatte ein, mit China liefert sich Trump einen Handelskrieg und militärische Drohgebärden.
100 Tage als US-Präsident: Donald Trumps knallharte Außenpolitik gegen China und die Ukraine
Und in seiner Ukraine-Politik will Trump Wladimir Putins Russland-Regime weitreichende Zugeständnisse machen, was nicht nur in Kiew, sondern auch in vielen europäischen Staaten mit Sorge beobachtet wird. Die enthemmte Zollpolitik trifft zum Beispiel auch die Automobilindustrie in Deutschland und ruft Gegenmaßnahmen anderer Staaten hervor.
In den USA hatte etwa sein geradezu gnadenloses Vorgehen gegen Staatsbedienstete und Behörden für reichlich Aufsehen gesorgt. Ferner wachsen im Land die Bedenken, dass seine Strafzölle langfristig auch der amerikanischen Wirtschaft schaden könnten. CNN befragte für seine Umfrage zu Trumps Politik eigenen Angaben zufolge 1678 Personen. (pm)
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