Schwer verletzt
Brand in Hemer: Kind mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen
Bei einem Wohnungsbrand in Hemer im Märkischen Kreis wurden mehrere Menschen schwer verletzt. Ein Kind musste sogar mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.
Hemer/Hamm – In Hemer im Märkischen Kreis (MK) sind vier Mitglieder einer Familie bei einem Brand in einer Dachgeschosswohnung schwer verletzt worden. Das vierjährige Kind sowie die 41-jährige Mutter mussten sogar mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Gelsenkirchen (NRW) geflogen werden.
Schwerer Wohnungsbrand in Hemer: Haus im Märkischen Kreis nicht mehr bewohnbar
„Aus bislang unbekanntem Grund kam es in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Ihmerter Straße zu einem Brand. Die Feuerwehr führte Löscharbeiten durch, die mittlerweile abgeschlossen sind“, teilte die Feuerwehr mit. Das Haus in Hemer sei aktuell nicht mehr bewohnbar.
Insgesamt mussten alle vier Personen (drei Erwachsene und ein Kind), die sich bei der Brandentstehung in dem Haus befunden haben, schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert werden. Drei Feuerwehrleute verletzten sich zudem im Zusammenhang mit der Brandbekämpfung in Hemer leicht. Außerdem musste ein angrenzendes Haus vorsorglich geräumt werden. „Ein Übergreifen des Brandes konnte durch die Feuerwehr jedoch verhindert werden“, hieß es.
Wohnungsbrand in Hemer: Kind und Mutter mit Hubschrauber in Klinik gebracht – keine Lebensgefahr
Die guten Nachrichten: Bei der 41-jährigen Mutter und ihrem vierjährigen Sohn, die mit Rettungshubschraubern in ein Krankenhaus nach Gelsenkirchen geflogen werden mussten, bestehe keine Lebensgefahr. Gleiches gilt für eine 71-Jährige, die in einem Krankenhaus in Iserlohn untergebracht wurde, und einem 47-Jährigen, der in eine Klinik nach Hagen gebracht wurde.
„Für die Dauer der Löschmaßnahmen war die Ihmerter Straße voll gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen“, hieß es zudem noch.
Ein anderer Fall beschäftigt die Polizei im Sauerland ebenfalls: In Schmallenberg im Sauerland wurde mitten in der Nacht ein Geldautomat der Volksbank gesprengt. Die Täter flüchteten in einem BMW-Kombi. Zu einem Feuerwehreinsatz mit Ekel-Faktor kam es derweil im Hochsauerlandkreis (HSK) – dort liefen 10.000 Liter Gülle aus.