Wintersport-Arena
Skifahren in Winterberg: Neuerungen im Skigebiet am Kahlen Asten
Die Skisaison in Winterberg steht in den Startlöchern. Wer im Winter in NRW Skifahren will, kann sich vor allem im Skigebiet am Kahlen Asten auf Neuerungen freuen.
Winterberg - Sobald das Wetter entsprechend mitspielt, werden in der Wintersport-Arena Sauerland wieder die Skilifte geöffnet – und 42 Skigebiete stehen den Wintersportfans zur Verfügung. In Winterberg (NRW) befindet sich das größte Skigebiet des Sauerlandes. Und hier gibt es in der Saison 2023/2024 auch die bedeutendste Neuerung für Wintersportfans, berichtet wa.de.
Skifahren in Winterberg: Neuer Sessellift und längere Piste in Skigebiet am Kahlen Asten
Die Betreiber sprechen von dem „größten Qualitätssprung in der Geschichte des Skigebiets“: Im Skikarussell Altastenberg wird es in dieser Skisaison einen neuen Vierer-Sessellift geben. „In dem Zug werden zwei alte Schlepplifte abgebaut und die Hauptpiste, der Kapellenhang, auf 700 Meter verlängert“, heißt es in einer Mitteilung der Wintersport-Arena.
Dazu wurde vier Millionen Euro in das „Dorfskigebiet“ am Kahlen Asten investiert. Laut den Betreibern entsteht mit der Neuerung eine „sicher zu fahrende, familienfreundliche, leichte Abfahrt mit einer schönen Panoramaaussicht“.
Altastenberg ist der höchste Wintersportort des Hochsauerlandes; das Skigebiet gilt als besonders familienfreundlich. Mit dem Westfalenhang I – eine der bekanntesten Skipisten der Region –, der FIS-Slalom-Abfahrt sowie vielen mittelschweren und leichten Abfahrten verfügt das Skigebiet Altastenberg insgesamt über 17 Pisten.
Eine Neuerung gibt es auch im Winterberger Skigebiet Mein Homberg in Züschen. Dort werde man künftig auf Naturschnee setzen, teilt die Wintersport-Arena mit. „Im Zeichen der Nachhaltigkeit öffnen bei genügend Schneefall Förderband, Übungslift 1 und Tubingbahn.“
Neuerungen in den Skigebieten in Winterberg – Preise bleiben unverändert
Darüber hinaus informiert die Wintersport-Arena über die Anschaffung einer neuen Pistenwalze im Skigebiet Eschenberg in Winterberg-Niedersfeld. „Das Modell 300 Polar ist ein PS-starker Alleskönner, der künftig auf der beschneiten Rodelbahn und den unbeschneiten Skipisten des Gebietes für möglichst optimale Bedingungen sorgen soll“, heißt es.
Die Preise für Tageskarten bleiben in der Saison 2023/2024 unverändert – im vergangenen Jahr war das Skifahren in Winterberg teurer geworden. So kostet ein Tagesticket für Erwachsene auch in diesem Winter 48 Euro und für Kinder 32 Euro (ab 9 Uhr). Für ein Zweitages-Ticket werde 86 bzw. 57 Euro fällig. Darin enthalten ist nicht nur der Zugang zum Skiliftkarussell Winterberg, sondern auch zu den Skigebieten Neuastenberg (Postwiese), Sahnehang und Altastenberg. Hin und zurück fährt ein Skibus vom Parkplatz P5 (Nordhang) aus.
„Wer günstig Skifahren möchte, sollte sich die kleineren Skigebiete anschauen“
„Wer günstig Skifahren möchte, sollte sich die kleineren Skigebiete anschauen, da dort der Besuch wesentlich preiswerter ist als in den großen“, rät die Wintersport-Arena. So kostet eine Tageskarte im Skigebiet Eschenberg für Erwachsene 25 und für Kinder 20 Euro. „Auch das Skifahren in der Nebensaison kann sich lohnen. Das Skidorf Neuastenberg führt als erstes Skigebiet eine flexible Preiskategorie ein. In der Nebensaison, vor Weihnachten, im Januar und nach den niederländischen Krokusferien, sind die Tagestickets an den Wochentagen rund 25 Prozent günstiger“, verrät die Wintersport-Arena.
Wann es übrigens mit dem Wintersport in Winterberg losgeht, ist noch ungewiss. Die Saison 2022/2023 startete in Winterberg am 2. Dezember mit einem Minibetrieb auf einigen beschneiten Pisten. Zu der Zeit waren die Wiesen neben den Abfahrten noch grün.
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