Aber was ist dran?

Bauernregel macht Hoffnung auf Schnee in NRW: „Hundstage heiß – Winter lange weiß“

Die Hitzewelle in NRW könnte Winterfans freuen. Eine alte Bauernregel besagt, dass ein heißer August einen schneereichen Winter verspricht. Aber was ist dran?

Hamm - Im August zog in NRW der Sommer ein – endlich, werden sich viele gedacht haben. Zuletzt ächzte das Bundesland sogar unter einer Mega-Hitze. 36,3 Grad haben etwa die Freibäder in Hamm am Dienstag (14. August), dem heißesten Tag des Jahres, gemessen. Die Hitze-Blase ist zwar erst einmal weitergezogen. Sommerliche Temperaturen gibt es allerdings auch weiterhin. Und das dürfte vor allem die Winter-Liebhaber freuen. Zumindest, wenn es nach einer alten Bauernregel geht.

„Hundstage heiß – Winter lange weiß“: Bauernregel macht Hoffnung auf viel Schnee in NRW

„Hundstage heiß – Winter lange weiß“, lautet nur eine von zahlreichen Bauernregeln für den August. Im Volksmund gelten die sogenannten Hundstage als die heißesten und sonnigsten Tage im Jahr. Sie dauern vom 23. Juli bis zum 23. August. Und auch in diesem Jahr zeigte sich das Wetter zu dieser Zeit von seiner sommerlichen Seite.

Das sind die Hundstage

Als Hundstage werden in Europa umgangssprachlich die heißen Tage in der Zeit vom 23. Juli bis zum 23. August bezeichnet.

Der Name bezieht sich auf das Sternbild des großen Hundes und Sirius, dem hellsten Stern der Konstellation. Die Hundstage sind also ursprünglich kein meteorologisches, sondern ein astronomisches Ereignis. 

Doch die Hundstage sollen nicht nur für einen Sommer voller Sonnenschein sorgen. Die Tage im Juli und August sollen laut alten Bauernregeln auch ausschlaggebend für den Herbst und den Winter sein. Demnach sei das Wetter im August entscheidend dafür, wie das Wetter im Herbst und vor allem im Winter wird. Je wärmer und sonniger der Sommermonat sei, desto mehr dürften Schnee-Fans auf ihre Kosten kommen, heißt es.

Die Hundstage sollen nicht nur für einen Sommer voller Sonnenschein sorgen. Sie sollen laut alten Bauernregeln auch ausschlaggebend für den Herbst und den Winter sein (Montage).

Diese 5 Bauernregeln gelten außerdem für den August

  • Hundstage (23. Juli bis 23. August) hell und klar deuten auf ein gutes Jahr, werden Regen sie bereiten, kommen nicht die besten Zeiten.
  • Wenn‘s im August nicht regnet, ist der Winter mit Schnee gesegnet.
  • Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.
  • Wie sich das Wetter am Barthelstag (24. August) stellt ein, so soll‘s den ganzen September sein.
  • Wie der August war, wird der künftige Februar.

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Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
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Bauernregeln geben Schneeprognose für den Winter: Auch Studien bestätigen das

Die Aussagekraft der Weisheiten ist im Vergleich mit heutigen Wettervorhersagen und Prognosen natürlich gering, aber oft genug stimmen Bauernregel und tatsächliches Wetter doch überein. „Liegt die mittlere Höchsttemperatur in der ersten Augustwoche bei 25 Grad oder darüber, ist die Anzahl der Tage mit einer Schneedecke im kommenden Winter überdurchschnittlich hoch. Das zeigen auch neuere statistische Untersuchungen“, heißt es bei wetter.de. Ob das in diesem Jahr in NRW allerdings der Fall ist, wird sich noch zeigen.

Rubriklistenbild: © Rene Traut/Imago & Westend61/Imago

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